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Pflege zuhause: Welche Hilfsmittel gibt es?

Thomas Northcut/ Photodisc/ Thinkstock © Thomas Northcut/ Photodisc/ Thinkstock

Nicht nur Alte können zu Pflegefällen werden. Auch junge Menschen trifft es manchmal unerwartet. Angehörige stehen dann vor einer großen Hürde und oft auch vor einer großen Frage: den Betroffenen zuhause pflegen oder im Heim pflegen lassen? Aber auch Zwischenlösungen sind möglich wie die Teilpflege zuhause und im Heim. Zudem können Sie sich bei der Pflege zuhause auch Unterstützung von einer professionellen Pflegekraft holen.

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Hilfsmittel organisieren

Sobald ein Pflegefall eintritt, kann mit bestimmten Hilfsmitteln der Alltag erleichtert werden. Zum Beispiel Rollator und Pflegebetten. Mit Rezept vom Arzt kann beides im Sanitätshaus oder bei einer Homecare-Apotheke abgeholt werden. Je nach Pflegegrad sind verschiedene Modelle erhältlich.

Pflegehilfs- und Inkontinenzmittel

Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit erhalten pflegende Angehörige bis zu 40 Euro im Monat für Pflegehilfsmittel wie Betteinlagen, Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe. Mit Rezept übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Inkontinenzmittel.

Hausnotruf

Ein Hausnotruf ist eine gute Möglichkeit, im Ernstfall rechtzeitig Hilfe zu rufen. Dafür kann ein Funksender im Bad oder am Arm befestigt sein, der bei Bedarf Signale an die Notrufzentrale schickt. Ist der Pflegegrad genehmigt, übernimmt die Kasse die Kosten für Basistarif und Anschluss komplett oder teilweise.

Lifte

Befinden sich in der Wohnung für den Behinderten oder alten Menschen unüberwindbare oder nur schwer überwindbare Höhenunterschiede und gibt es Probleme beim Treppensteigen, gibt es einige Möglichkeiten mittels eines Lifts den Alltag für Behinderte und andere pflegebedürftige Menschen zu erleichtern. Zum Beispiel durch Treppenlift oder Homelift.

Treppenlift

Ist die Treppe ausreichend breit und verfügt über gleichmäßige Stufen, kann ein Treppenlift eingebaut werden, der Pflegern und gepflegten Personen den Alltag immens erleichtert.

Homelift

Steht etwas mehr Platz zur Verfügung, so sollte über die Anschaffung eines Homelifts nachgedacht werden, da mit diesem nicht nur Personen, sondern auch Lasten befördert werden können. So leistet der Homelift großartige Unterstützung wenn es um die Beförderung von schweren Einkäufen wie Getränkeflaschen und Kisten geht und wenn große Taschen oder Möbel befördert werden sollen. Planen Sie für den Homelift jedoch mindestens eine Fläche von 1,5 mal 1,2 Metern ein. Wählen können Sie zwischen der Panoramaausführung und dem gemauerten Schacht.

Homelifte sind speziell dafür entwickelt worden, nachträglich in ein Haus eingebaut zu werden. Oft sind sie preiswerter und montagefreundlicher als klassische Aufzüge. Dazu kommen optimierte Betriebs- und Wartungskosten.

Homelifte unterscheiden sich in Förderhöhe und Haltestellenanzahl. Zum einen gibt es Homelifte mit Spindelantrieb, die bis zu 13 Metern Höhenunterschied überwinden und bis zu sechs Haltestellen bedienen können. Homelifte mit Hydraulikantrieb können mehr als 15 Meter zurückzulegen.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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