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Grundregeln für eine schnelle Genesung nach der OP

pixabay.com / frank23 © pixabay.com / frank23

Laut Erhebungen des statistischen Bundesamtes nimmt die Zahl der Operationen in Deutschland zu. Allein zwischen 2005 und 2013 ist ein Plus von 30% verzeichnet worden. Und immer mehr Patienten missachten das Credo, sich nach dem erfolgten Eingriff zu schonen. Sie schaden damit einem positiven Genesungsverlauf und riskieren ihre Gesundheit. Dabei ist das richtige Verhalten nach dem operativen Eingriff maßgeblich mitverantwortlich für den Erfolg der Behandlung.

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Was kommt auf Patienten nach Operationen zu?

Oftmals müssen sich Patienten nach einem operativen Eingriff einschränken. Diese Einschränkung fällt vielen Patienten nicht leicht. Die Karriere, der Haushalt und sonstige Verbindlichkeiten rücken wieder ins Blickfeld. Doch der optimale Genesungsprozess bedarf Zeit. Wie lange diese Zeitspanne dauert hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Vor allem das Krankheitsbild des Patienten sowie die Art des operativen Eingriffs stehen dabei im Vordergrund. Auch ob die Operation mit einer örtlichen Betäubung oder unter Vollnarkose durchgeführt wurde, spielt bei der Nachsorge eine wesentliche Rolle.

Die Fachärzte bezeichnen die Nachsorge als postoperative Phase, in der Patienten, je nach Eingriff, mit Komplikationen rechnen müssen. Wobei gerade Müdigkeit und Schmerzen die häufigsten Begleiterscheinungen einer Operation sind. Bei schwereren Eingriffen oder älteren Patienten kann im Nachgang ein Hilfsmittel wie ein Rollstuhl, Rollator, Pflegebett oder Patientenlift notwendig sein. Mittlerweile müssen diese Hilfsmittel nicht mehr unbedingt gekauft werden, sondern können über entsprechende Anbieter für einen begrenzten Zeitraum ausgeliehen werden, was sich besonders bei kurzer und mittelfristiger Inanspruchnahme auszahlt.

Verhaltensregeln in der postoperativen Phase

Je nach Art des Eingriffs gelten für Patienten grundlegende Verhaltensregeln, die beachtet werden sollten. Die Hinweise des behandelnden Arztes müssen unbedingt berücksichtigt werden und sollten auch im Falle von Zweifeln oder Nachfragen konsultiert werden.

Zum Beispiel sollten gerade bei Operationen im Bereich des Darms oder Magens Besonderheiten der Nahrungsaufnahme Berücksichtigt werden, die bis zu einem vollständigen Verzicht auf Nahrung für einen bestimmten Zeitraum gehen kann.

Auch nach einer Vollnarkose wird dem Körper Zeit gelassen zu regenerieren und häufig wird Schonkost verschrieben.

Bei Unsicherheiten und Fragen sollte in jedem Fall ein spezialist hinzugezogen werden, um mögliche Komplikationen und Fehler zu verhindern.

Nach der Operation sollte jeder Patient mindestens sieben Tage lang auf das Rauchen verzichten. Das begünstigt die Wundheilung. Wer sich über diese Vorgabe hinwegsetzt und dennoch raucht, riskiert unnötige Komplikationen nach der OP. Auch auf Alkohol und andere Rauschmittel sollten Patienten grundsätzlich nach einer OP verzichten. Auch da es zu Komplikationen mit den verschriebenen Medikamenten führen kann und die Genesung so beeinträchtigt.

In Abhängigkeit von der Schwere des Eingriffes muss sich der Patient körperlich schonen. Dies kann von allgemeiner Bettruhe über Sportverbot bis hin zu Vorsicht beim Essen und Sprechen führen. Letzteres gilt zum Beispiel häufig bei Operationen im Gesicht.

 

Generelle Hinweise für das korrekte Verhalten nach Operationen:

  • zunächst einmal nicht sonnen - direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
  • Verbände vom Arzt oder der Schwester rechtzeitig wechseln lassen
  • Mütter dürfen meist normal stillen
  • Flüge und Flugreisen zumeist erst nach Tagen und Wochen

Bei kleineren und mittelgroßen Operationen können die Patienten nach ein bis zwei Tagen wieder duschen. Bei Operationswunden und einer umfassenden Wundheilung sollte dieser Bereich ausgespart werden. Prinzipiell gilt es, Absprache mit dem Arzt zu halten. Experten raten von einem Bad ab bis die Fäden gezogen sind. Gleiches gilt auch für das Schwimmen in Schwimmhallen und Freibädern, das im Wasser enthaltene Chlor würde die Wunde entzünden.

Medikamente und Schmerztherapie nach der OP

Grundsätzlich verschreiben Ärzte Medikamente, die ihre Patienten nach einer Operation einzunehmen haben. Darüber hinaus kann es zu Einschränkungen im Hinblick auf die Medikamente kommen, die der Patient regelmäßig einnimmt. Insbesondere eine stimmige Schmerztherapie und Reduktion der Beschwerden schafft eine optimale Basis für die komplikationsfreie Genesung. Antibiotika, Paracetamol und Opiate werden je nach Schmerzgrad verabreicht und sollten strikt nach Vorgabe eingenommen werden.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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