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Enganliegende Kleidung: Risiko für die Gesundheit

www.flickr.com/liveoncelivewild © www.flickr.com/liveoncelivewild

Enge Kleidung ist eine Erfindung der Modeindustrie. Ob Skinny Jeans, Shapewear oder Push-Up-BH: Solche Kleidungstücke sollen den weiblichen Körper in Szene setzen und vermeintliche Problemzonen kaschieren. Doch enge Kleidungsstücke können auf Dauer zu gesundheitlichen Beschwerden führen.

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Die Lage der Organe

Die Organe haben im Körper einen festen Platz; einzig während einer Schwangerschaft ist der Körper in der Lage, Platz für das Baby zu schaffen. Durch das Wachstum des Embyros wächst auch der Bauch der Mutter und die Organe haben immer weniger Platz. Die Folge: Die Leber wird nach oben gedrückt, die Lunge etwas gequetscht und die Innereien aus dem Weg gedrängt. Nach der Geburt rutschen die Organe dann wieder zurück in ihre Ausgangslage.

Beeinträchtigung der Durchblutung

Die Verschiebung von Organen ist vom Körper nur bei einer Schwangerschaft vorgesehen. Einschnürende Kleidung ist hingegen ein gefährlicher Trend, der die Gesundheit in hohem Maße belastet. Denn enganliegende Kleidung verhindert den venösen Rückstrom des Blutes zum Herz, was zu Schwellungen der unteren Gliedmaßen führen kann. Da das Blut unter großer Anstrengung zurück zum Herz gepumpt werden muss, spürt man in der Folge Müdigkeit und Erschöpfung. Zudem begünstigt ein gestörter Blutkreislauf die Entstehung von Krampfadern.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Insbesondere sehr figurbetonte Kleidung für Frauen kann langfristig ein Problem für den Organismus darstellen. Welche Auswirkungen enganliegende Kleidungsstücke haben können, zeigt die folgende Übersicht:

  • Enge BHs: Gut sitzende BHs sind nicht nur optisch schön, sie entlasten auch die Schultern vom Gewicht der Brüste. Passt der BH nicht, fehlt diese Entlastung und es kommt zu Verspannungen und Schmerzen im mittleren Rückenbereich. Frauen mit kleineren Körbchen bleiben von diesem Problem verschont, können sich allerdings mit einem anderen konfrontiert sehen: Das Tragen von Push-up-Bhs, mit denen ein vollerer Busen gezaubert wird, ist dann gesundheitsschädlich, wenn dieser zu eng anliegt. Dadurch wird die Bewegung der Schlüsselbeine und Rippen eingeschränkt; Atembeschwerden und Rückenschmerzen sind die Folge.
  • Figurformende Unterwäsche: Figurformende Unterwäsche soll eine attraktive Silhouette zaubern. Dennoch ist dieser Trend nicht zu empfehlen, denn sogenannte Shapewear ist darauf ausgelegt, vor allem den Bauch einzudrücken. Der konstante Druck auf den Magen kann zu Sodbrennen, Entzündungen und Magengeschwüren führen. Außerdem behindern Figurformer die Bewegung des Bauchfells bei der Atmung, ähnlich wie zu enge BHs.
  • Skinny Jeans: Skinny Jeans liegen eng wie eine zweite Haut an. Der Druck, den sie dabei auf den Bauchraum ausüben, wird allerdings oft unterschätzt. Ähnlich wie bei der Shapewear führen hautenge Jeans besonders im Sitzen zu Verdauungsstörungen, da sich der Magen nach dem Essen nicht ausdehnen kann. Auch Rückenleiden werden durch das Tragen einer Skinny Jeans begünstigt, da man sich auf Dauer eine Schonhaltung angewöhnt, die mit einer aufrechten Sitzposition wenig gemein hat. Neben Verspannungen besteht außerdem die Gefahr eines eingeklemmten Nervs, da die Bewegungsfreiheit beim Laufen stark eingeschränkt wird.

Abhilfe durch passende Kleidung

Die Auswirkungen von einschnürender Kleidung auf die Gesundheit sind immens, dabei ist die Lösung so naheliegend: passende Kleidung. Heutzutage ist es nicht mehr schwierig, sich modisch und gleichzeitig gesundheitsbewusst zu kleiden: So helfen bei Van Graaf integrierte Größentabellen und ausführliche Materialbeschreibungen bei der Auswahl der passenden Damenmode. Der Körper und die Gesundheit werden es einem danken.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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