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Viagra Nebenwirkungen - Worauf Patienten achten müssen

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Da verschreibungspflichtige Medikamente immer in die biochemischen Prozesse des Körpers eingreifen und dadurch Nebenwirkungen verursachen können, ist es für Patienten wichtig, sich mit eben diesen auseinanderzusetzen.

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Bei der Einnahme des rezeptpflichtigen Präparats Viagra können Komplikationen auftreten. Der folgende Artikel  gibt Aufschluss über die möglichen Nebenwirkungen von Viagra, wie sich die Nebenwirkungen des Medikaments vermeiden lassen und wie zu handeln ist, wenn Nebenwirkungen auftreten.

Die Definition und Klassifizierung der Nebenwirkungen von Viagra

Grundsätzlich enthalten alle Arzneimittel aktive Wirkstoffe, welche Krankheiten lindern bzw. im besten Falle heilen können. Als Nebenwirkungen werden die Begleiterscheinungen eines Medikaments bezeichnet, die neben der Wirkung aktiven Wirkstoffs auftreten können. Jeder Medikamentenhersteller ist grundsätzlich dazu verpflichtet, Angaben zu allen Nebenwirkungen zu machen, die in den Test- und Zulassungsphasen und bei der Behandlung mit dem Medikament jemals aufgetreten sind.

Um die Nebenwirkungen von Viagra klassifizieren zu können, werden diese grundsätzlich in fünf Kategorien eingeteilt. Die fünf Kategorien unterscheiden die Häufigkeit des Auftretens. Einige Hersteller variieren in dieser Klassifizierung und teilen die Häufigkeit der auftretenden Nebenwirkungen dementsprechend in drei oder vier Kategorien ein.

  • Die erste Stufe beschreibt die Nebenwirkungen, die bei weniger als 0,01% der Patienten und somit sehr selten auftritt,
  • In der Stufe zwei werden Nebenwirkungen aufgeführt, die selten und somit bei mehr als 0,01% bis weniger als 1% der Patienten auftreten,
  • Treten die Nebenwirkungen gelegentlich, also bei mehr als 0,1% bis 1% der Patienten auf, so wird dies in der dritten Stufe kategorisiert,
  • In der vierten Stufe sind die Nebenwirkungen gelistet, die häufig - bei mehr als 1% bis weniger als 10% der Patienten auftreten,
  • Die fünfte Stufe beinhaltet Nebenwirkungen, die sehr häufig, also bei mehr als 10% der Patienten, vorkommen.

Werden die Prozentzahlen auf 10.000 behandelte Patienten umgerechnet, so treten sehr seltene Nebenwirkungen bei weniger als einem Patienten und seltene Nebenwirkungen bei höchstens 10 Patienten auf. Bei 1-10 Patienten treten gelegentliche Nebenwirkungen dementsprechend in einer Gesamtgruppe von 1000 Personen auf. In einer Gruppe von 100 Personen treten häufige Nebenwirkungen bei 1-10 Patienten und sehr häufige Nebenwirkungen bei 10 Personen oder mehr auf.

Die Nebenwirkungen von Viagra

Zwar gilt Viagra in der Regel als relativ nebenwirkungsarmes Medikament, dennoch sind Begleiterscheinungen auch möglich. Im Zuge dessen klagen viele Patienten von dem sogenannten Flush, bei welchem es sich um eine Rötung handelt, die häufig im Bereich des Gesichts und des Oberkörpers auftritt.

  • Zu den sehr häufig auftretenden Nebenwirkungen zählen auch Gliederschmerzen oder Verdauungsprobleme wie beispielsweise Durchfall,
  • Häufig klagen Patienten außerdem über Grippe, Husten, nervliche Anspannung, Epistaxis oder Blutungen im Augenhintergrund. Auch gehören zu den häufig auftretenden Nebenwirkungen Migräne, Muskelschmerzen, Gewichtszunahme, Fieber, Zittern, Schwindel, Schnupfen, Augenreizungen, Haarausfall, Insomnie oder Hämorrhoiden,
  • Gelegentliche Nebenwirkungen sind hingegen Ohnmacht, Erbrechen, Nasenbluten, Herzrhythmusstörungen oder Überempfindlichkeit,
  • Selten oder sehr selten treten Herzinfarkte, Blutungen der Hirngefäße, ein zu hoher oder niedriger Blutdruck oder eine schmerzhafte Erektion auf.

Die vollständige Auflistung der Nebenwirkungen befindet sich immer auf der Packungsbeilage des Medikaments, welche vor Einnahme des Medikaments immer sorgfältig gelesen werden sollte.

Wie sich die Nebenwirkungen von Viagra vermeiden lassen

In der Regel entstehen die Nebenwirkungen von Viagra vor allem durch externe Faktoren. Solche Begleiterscheinungen können beispielsweise durch Alkoholkonsum neben der Einnahme von Viagra entstehen. Da sowohl Viagra, als auch Alkohol zwei Stoffe sind, die in der Leber abgebaut werden, ist der Organismus mit dem Abbau schnell überlastet. Wer Nebenwirkungen vermeiden möchte, sollte also unbedingt auf Alkohol verzichten.

Damit Nebenwirkungen gar nicht erst entstehen können, ist es unbedingt ratsam, dem Arzt so detaillierte Angaben über den Gesundheitszustand und zu möglichen anderen Medikamenten zu machen wie nur möglich. Damit Nebenwirkungen wie Blutdruckschwankungen oder Schwindel vermieden werden können, ist es wichtig, dass die Dosierung von Viagra richtig eingestellt ist.

Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen lassen sich bei der Einnahme von Viagra oftmals nicht vermeiden, dennoch verschwinden solche Nebenwirkungen im Normalfall von selbst. Einige Patienten klagen über die Abnahme der Sehfähigkeit, die auch als "blaues Sehen" bezeichnet wird. Der Wirkstoff Sildenafil blockiert ein Enzym. Dieses Enzym ist eigentlich dafür verantwortlich, die Lichtsignale ins Gehirn zu leiten. Aus diesem Grund kann die Sehschärfe kurzzeitig abnehmen, wobei diese Nebenwirkung nur vorübergehend auftritt.

Was gegen Nebenwirkungen getan werden kann

Männer, die vor der Einnahme des Medikaments richtige Angaben zu ihrer Gesundheit gemacht haben, müssen in der Regel kaum schwerwiegende Nebenwirkungen erwarten. Patienten, die an Bluthochdruck oder Diabetes mellitus leiden, gehören zur Risikogruppe und sollten aus diesem Grund nicht Viagra, sondern einen alternativen PDE-5-Hemmer verschrieben bekommen.

Treten erste Nebenwirkungen auf sollte umgehend der Arzt aufgeklärt werden, denn nur so können schlimmere Nebenwirkungen vermieden werden. Selbst beim Auftreten leichter Nebenwirkungen ist es ratsam, den Arzt zu konsultieren. Dieser kann abwägen, ob die weitere Einnahme unbedenklich ist oder ggf. ein anderes Präparat eingenommen werden sollte. Auch kann eine Anpassung der Dosierung seitens des Arztes erfolgen.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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