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Mehr Power mit Astaxanthin: Was leistet dieses Antioxidans?

Shutterstock.com/ Brian Balster © Shutterstock.com/ Brian Balster

Gäbe es eine Wunderwaffe gegen Stress, Herzkrankheiten, Entzündungen, Falten oder Gelenkschmerzen – Astaxanthin würde eine ganz besondere Rolle spielen. Tut es auch, denn Astaxanthin ist ein Antioxidans, das beinahe schon unheimliche Fähigkeiten besitzt.

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Es gilt als das weltweit stärkste Antioxidans: Astaxanthin kann man getrost in die Reihe der Superwirkstoffe einordnen. Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die eine Oxidation anderer Substanzen verlangsamt oder verhindert. Richtig angewendet, bewirken diese Stoffe, auch „Radikalfänger“ genannt, im menschlichen Körper Wunder.

Wie wirken Antioxidantien?

Einige Antioxidantien werden selbst vom Körper produziert. Die Vitamine A, C und E müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Obst und Gemüse liefern ebenfalls viele Antioxidantien. In unserem Körper gibt es reduzierte Stoffe, denen ein Elektron fehlt. Die oxidativen Stoffe wiederum können ein Elektron abgeben. Reagieren beide miteinander, neutralisieren sie sich gegenseitig. Wenn dabei ein Ungleichgewicht entsteht, etwa durch freie Radikale, mangelt es uns an oxidativen Stoffen. Die Folge: Zellen können geschädigt werden. Einige Wissenschaftler sehen das als Ursache für das Altern und für Krankheiten. Ein Antioxidans sorgt dafür, dass freie Radikale nicht mit unseren Zellen reagieren können. Dadurch kann kein Schaden entstehen.

Astaxanthin wird von einer Alge produziert

Astaxanthin ist ein rötlicher Farbstoff der Carotinoide, der von der Alge mit dem komplizierten Namen „Haematococcus Pluvialis“ produziert wird. Und zwar produziert diese Alge ihren Wirkstoff deshalb, weil sie sich schützen will. Wenn Algen eine grüne Färbung haben, sind sie in der Regel gesund. Kommt es jedoch vor, dass zum Beispiel ein See wegen großer Trockenheit austrocknet, verfärbt sich die Haematococcus Pluvialis rot. Dieser rote Stoff ist Astaxanthin. Er schützt die Alge, damit sie überleben kann. Und das tut er offenbar so gut, dass die Alge in der Lage ist, mehr als 40 Jahre unter lebensfeindlichen Umständen zu überleben.

Lachse erhalten ihre rosa Farbe durch Astaxanthin

Lachse sind deshalb rosa gefärbt, weil sie auf ihrer Reise stromaufwärts von rot gefärbten Alge fressen. Erstaunlich, dass sie anschließend tagelang stromaufwärts, scheinbar mühelos, große Strecken überwinden. Ein Beweis, dass auch Lachse von der Wirkung profitieren. Ähnlich ist es bei uns Menschen. Mehr Energie und mehr Kraft sind möglich. Aber auch bei folgenden Beschwerden kann Astaxanthin helfen:

  • Stress und Anspannung
  • Rheuma
  • Darmbeschwerden
  • Akne
  • Degenerative Augenkrankheiten
  • Zu hohe Cholesterinwerte
  • Sonnenbrand

Diese Liste kann umfangreich fortgesetzt werden. Dieser Wirkstoff ist offenbar ein Alleskönner.

Ist Astaxanthin ein wahres Wundermittel?

Verständlich, dass viele Menschen zunächst misstrauisch sind. Wie kann ein einziger Wirkstoff gegen so viele Leiden helfen? Augenleiden, Rheuma, Stress oder Akne – und das soll Astaxanthin gleichzeitig lindern? Ja, denn viele Beschwerden haben ein und dieselbe Ursache: Oxidativer Stress, bzw. Entzündungen. Diese Ursache bekämpft, bzw. lindert Astaxanthin.

Astaxanthin wirkt stark entzündungshemmend. Es reduziert dabei die Entzündungsbotenstoffe im Körper deutlich. Gerade bei chronisch-entzündlichen Krankheiten kann der Stoff also eine wirkliche Hilfe sein.

Hilfe bei Arthritis und Arthrose

Häufig nehmen Patienten mit Gelenkbeschwerden, wie Arthritis, die Wirkstoffe Chondroitinsulfat und Glucosamin ein. Das Ziel ist es, die Knorpel zu fördern und eventuelle Schäden daran zu heilen. Astaxanthin kommt beiden Stoffen gleich. In Forschungen wurde deutlich, dass über 80 Prozent der Arthritis-Patienten eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden bemerkten.

Natürlicher Sonnenschutz

Selbstverständlich sollte man niemals auf Sonnencreme verzichten, wenn man sich der Sonne aussetzt. Aber Astaxanthin schützt die Haut von innen heraus. Denn streng genommen ist ein Sonnenbrand nichts anderes, als eine Entzündung. Der Stoff schützt vor der UV-Strahlung. So, wie er es auch bei den Algen tut.

Hilft gegen Falten

Im Laufe der Zeit lässt die Spannkraft der Haut nach, die Muskeln werden schlaffer. Das liegt an den freien Radikalen in unserem Körper. Gleiches gilt für die Augen. Wenn die Netzhaut angegriffen wird, sind Augenleiden die Folge. Astaxanthin verlangsamt durch die Beseitigung der freien Radikalen deren zerstörerische Wirkung. Die Haut bleibt länger glatt, die Augen strahlend schön.

Unterstützt bei Entgiftung

Die Leber ist in unserem Körper für die Entgiftung zuständig. Je mehr sie zu tun hat, etwa wegen schlechter Ernährung, Alkoholkonsum, Medikamenten oder Umweltgiften, desto mehr freie Radikale werden freigesetzt. Die Leber ist dann auf die vermehrte Versorgung von Antioxidantien angewiesen. Ansonsten nimmt sie auf Dauer Schaden. In einer weiteren Studie wurde in diesem Zusammenhang die schützende Wirkung von Astaxanthin auf die Leber nachgewiesen.

Unterstützt beim Sport

Ausdauer und Kraft – beim Sport sind diese Eigenschaften unverzichtbar. Antioxidantien geben dem Körper diese Eigenschaften und wirken sich positiv gegen Muskelkater und Gelenkbeschwerden aus. Wer sich anstrengt, bringt einen Oxidationsprozess voran. Hierbei entstehen freie Radikale. Sind dann keine oder zu wenig Antioxidantien vorhanden, sind Muskelkater, Gewebeschäden oder Verletzungen vorprogrammiert.

Astaxanthin kann auch künstlich hergestellt werden

Astaxanthin kann synthetisch aus Erdöl hergestellt werden. Auch aus gentechnisch veränderten Pilzen ist die Gewinnung dieses Stoffes möglich. Wirklich natürlich ist Astaxanthin aber nur, wenn es ausschließlich aus der Mikroalge Haematococcus Pluvialis gewonnen wird. Zwar ist die chemische Struktur bei den künstlich hergestellten Präparaten dieselbe wie beim natürlich Produkt, jedoch beinhaltet dieses noch weitere Wirkstoffe, die wichtig für den Körper sind.

Die künstlich hergestellten Präparate werden in der Regel an Tiere verfüttert. Zum Beispiel an Hühner, damit der Eidotter ein satteres Gelb erhält. Wer Lachs kauft, auf dem nicht explizit steht, dass es sich um „Wildlachs“ oder einen mit „natürlichem Farbstoff“ handelt, greift vermutlich auch zu dem mit künstlichem Astaxanthin gefütterten.

Welche Nebenwirkungen hat Astaxanthin?

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Ein möglicher unerwünschter Effekt nach der Einnahme von Astaxanthin, sind leicht orange gefärbte Hand-Innenflächen und Fußsohlen. Dieser Effekt tritt aber nur dann auf, wenn die empfohlene Tagesdosis weit überschritten wurde. Astaxanthin wird in der Haut eingelagert, daher auch die schützende Wirkung vor Sonnenbrand. Eine andere bekannte Nebenwirkung gibt es jedoch nicht.

Eine besonders gute Wirkung erzielt man, wenn man zusätzlich zum eigentlichen Präparat Vitamin E und C zu sich nimmt. Diese beiden Stoffe tragen zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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