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Schlafstörungen nehmen zu – 80 Prozent aller Deutschen beklagen sich über schlechten Schlaf

123rf.com/ bialasiewicz © 123rf.com/ bialasiewicz

Der Gesundheitsreport 2017 der DAK hat ergeben, dass inzwischen 80 Prozent aller Deutschen Probleme mit Schlafstörungen haben. Von den 5.200 befragten Erwachsenen zwischen 18 und 65 Jahren berichten 80 Prozent, dass diese häufig Probleme beim Ein- oder Durchschlafen hätten. Im Vergleich zur letzten durchgeführten Studie der DAK entspricht dies einer Steigerung von rund 60 Prozent. Im gleichen Zeitraum hat sich außerdem die Zahl an Arbeitnehmern die Schlafmedikamente einnehmen beinahe verdoppelt.

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Guter Schlaf ist kein Zufallsprodukt

Gleichzeitig deuten zahlreiche wissenschaftliche Studien aus den letzten Jahren an, dass guter Schlaf kein Zufallsprodukt ist.

Beispielsweise wurde in der Studie „National Sleep Foundation's 2013 Sleep In America“ herausgefunden, dass regelmäßiger Sport einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität habe, allerdings am besten einige Stunden vor dem Zubettgehen.

Eine Studie aus dem Jahr 2011 mit dem Titel „Choosing the Best Mattress: An Experiment in Testing Whether Individuals Choose a Bed That Leads to Improved Sleep” ergab zudem, dass auch die Wahl der richtigen Matratze einen hohen Einfluss auf die Schlafqualität habe, eine allgemeingültige Empfehlung könne jedoch nicht abgegeben werden. Demnach sei es am besten verschiedene Matratzen und vor allen Dingen auch verschiedene Arten von Matratzen zu testen (Übersicht: Arten von Matrazen) und sich schließlich für das Model zu entscheiden, auf dem man am besten schlafe.

Möglicher Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Anstieg psychischer Erkrankungen

Indessen wird in der DAK-Studie auch auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und dem starken Anstieg psychischer Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen eingegangen. Hierzu äußert sich Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK Gesundheit: „Möglicherweise besteht hier ein Zusammenhang mit dem starken Anstieg der Krankmeldungen bei den psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren.“

Gleichzeitig zeigt die Studie aber auch, dass noch immer überraschend wenige Deutsche aufgrund ihrer Schlafstörungen ärztliche Hilfe aufsuchen. Nur rund 4,8 Prozent aller Erwerbstätigen gaben in der Befragung an, aufgrund ihrer Probleme beim Ein- oder Durschlafen bereits medizinische Hilfe gesucht zu haben. Häufiger sei hingegen die Selbsthilfe mit rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke oder dem Drogeriemarkt. Dies sei laut Prof. Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Berliner Charité, jedoch über längere Zeiträume mit Gefahren verbunden: „Wichtig ist, die Behandlung mit Schlafmitteln geschulten Ärzten zu überlassen.“

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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