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Augentraining: Wie hilfreich sind Übungen für das Auge?

pixabay.com/TobiasD © pixabay.com/TobiasD

Viele Menschen denken, dass sich mit einem regelmäßigen Augentraining Fehlsichtigkeiten korrigieren lassen. Sie wollen sich damit eine Brille ersparen, obwohl bislang keinerlei medizinische Beweise für den Erfolg eines solchen Training vorliegen. Was ist dran am Hype um das Augentraining?

Trockenen Augen vorbeugen

Augenärzte empfehlen Menschen, die viel und lange am Bildschirm arbeiten, spezielle Übungen, mit denen sie die Augen entlasten und den sogenannten "trockenen Augen" vorbeugen können. Augenübungen lassen sich einfach überall durchführen. Das Augentraining erfordert keine besonderen Vorbereitungen. Experten warnen, dass stundenlangen Starren auf Monitore die Augen anstrengt und zu bleibenden Schäden führen kann. Durch den permanenten Blick aus geringer Distanz entsteht Lichtstress, der die Sehfähigkeit langfristig einschränken kann. Außerdem werden durch ungünstiges Sitzen auch Spannungen im Nacken und in den Schultern ausgelöst. Deshalb zielen die Augenübungen ebenfalls darauf ab, die Schultern und den Nacken zu entspannen. Wer konsequent über Monate trainiert, kann durchaus den Blick schärfen. Ob damit Kontaktlinsen und Brille überflüssig werden, wollen Experten jedoch nicht bestätigen. Sehtrainer äußerten sich ähnlich. Sie glauben, dass der Trainingseffekt sich zwar nicht in Dioptrien messen lässt, das Sehen durch das richtige Sehtraining jedoch leichter und klarer wird.

Bildschirmarbeit bedeutet Stress für die Augen

Die Augen sind täglich enormen Belastungen ausgesetzt. Damit sie gesund bleiben und ihre Sehkraft behalten, müssen sie vor Überlastungen bewahrt werden. Müde und gestresste Augen profitieren von speziellen Entspannungsübungen. Viele Menschen haben Augenübungen bereits durchgeführt und berichten von unterschiedlichen Erfahrungen. Die Bildschirmarbeit gilt dabei als besonders hohes Gesundheitsrisiko für die Augen. Studien zufolge erhöht sich bei täglicher Computerarbeit das Risiko einer Kurzsichtigkeit um ein Vielfaches. Einfache Augenübungen wie Blinzeln oder in regelmäßigen Abständen in die Ferne schauen helfen beim Entspannen der Augenmuskulatur. Nach einer Stunde Bildschirmarbeit sollte jeweils eine Bildschirmpause von circa fünf Minuten eingelegt werden. Arbeitnehmern steht dieses Recht sogar zu und sollte genutzt werden. Angeborene und erworbene Kurz- oder Weitsichtigkeiten können laut Augenärzten durch ein Augentraining jedoch nicht behoben werden. Um Fehlsichtigkeiten zu korrigieren, empfiehlt sich die Anpassung einer geeigneten Brille oder Kontaktlinsen.

Geeignete Sehhilfen verwenden

Bei einem Sehtest beim Augenarzt oder bei einem Augenoptiker wird die benötigte Dioptrienstärke festgestellt. Anschließend können die Sehhilfen ausgewählt und angepasst werden. Es gibt inzwischen viele Brillengestelle, die attraktiv aussehen und den aktuellen Modetrends entsprechen. Eine große Auswahl moderner Brillen finden sich beispielsweise auf fielmann.de. Auch mit Brille sollten die Augenmuskeln bei der Arbeit am Bildschirm immer in Bewegung bleiben. Dazu genügt es, die Augen in regelmäßigen Abständen weit zu öffnen und aus dem Fenster blicken. Dabei sollten zwischendurch auch Gegenstände, die sich in der Nähe befinden, fixiert werden. Beim abwechselnd in die Weite und in die Nähe Schauen werden die Augenmuskeln trainiert und gleichmäßig beansprucht. Wer zu lange konzentriert auf den Bildschirm starrt, stellt häufig fest, dass der Blick verschwimmt. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Augen überanstrengt sind. Experten empfehlen, die Augen zwischendurch für einige Sekunden zu schließen. Dadurch kann sich die Augenmuskulatur entspannen. Gegen extrem trockene Augen helfen auch Augentropfen, die den Feuchtigkeitsgehalt im Auge erhöhen. Wenn dann noch regelmäßige Augenübungen durchgeführt werden und eine geeignete Brille getragen wird, gestaltet sich die tägliche Arbeit am Bildschirm weitgehend stressfrei.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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