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Die E-Zigarette - eine echte Alternative zur Tabakzigarette?

pixabay.com/rolandmey © pixabay.com/rolandmey

Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, in Deutschland greifen immer noch jeder vierte Mann und jede fünfte Frau zur Tabakzigarette. Damit ist das Rauchen das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko, denn immerhin sind 13,5 Prozent aller Todesfälle den Folgen des Rauchens verschuldet.

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Studien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben aufgezeigt, dass rund zwei Drittel aller Raucher mindestens schon einmal versucht haben, mit dem Rauchen aufzuhören, in den meisten Fällen allerdings erfolglos.

Und genau hier kommt die E-Zigarette ins Spiel, denn sie gilt als wesentlich weniger schädliche Alternative zum Rauchen und wird immer häufiger dazu genutzt, um von Tabakzigaretten loszukommen. Aber ist sie tatsächlich eine Alternative und worin unterscheidet sich das "Dampfen" überhaupt vom Rauchen?

Verdampfen statt Verbrennen

Auch wenn bei Rauchern oft von einer Nikotinsucht die Rede ist, so liegen die wahren Tücken des Rauchens ganz woanders. Zwar ist Nikotin ein Nervengift, aber im Vergleich mit etwa 4.800 chemischen Substanzen, die sich in der Zigarette finden, relativ harmlos. Denn von diesen Substanzen wurden mindestens 90 bereits als krebserregend- oder fördernd eingestuft. Zusätzlich dazu entsteht bei der Verbrennung des Tabaks nicht nur Kohlenmonoxid, welches dafür sorgt, dass Sauerstoff vom Körper nur schwer aufgenommen werden kann, sondern auch Teer, der sich auf den feinen Lungenhärchen niederschlägt.

Die E-Zigarette basiert auf einem grundsätzlich anderem Prinzip: der Verdampfung. Hierfür wird in einem Tankverdampfer E-Liquid an einer Heizwendel erhitzt, bis es zu Dampf umgewandelt und über ein Mundstück eingeatmet wird. Es kommt zu keinem Verbrennungsprozess und auch die Inhaltsstoffe im Liquid sind wesentlich übersichtlicher gehalten: Propylenglykolund Pflanzliches Glyzerin, beide lebensmittelzugelassen, Wasser, (Lebensmittel-)-Aroma und in manchen Fällen noch Lebensmittelfarbe. Durch neue gesetzliche Vorgaben ist der Nikotinanteil in Liquids beschränkt und alle Inhaltsstoffe müssen penibel genau aufgeführt werden.

Steigende Konsumentenzahlen bei der E-Zigarette

Mittlerweile greifen immer mehr Raucher zur E-Zigarette, um mit dem Rauchen aufzuhören. Diese These wird durch eine italienische Studie gestützt, die aufzeigt, dass rund 61 Prozent ehemaliger Tabakraucher durch die E-Zigarette der Rauchstoppgelungen ist. Immerhin sind 91 % aller "Dampfer" ehemalige Tabakzigaretten-Raucher, wie eine Untersuchung des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZiS) aufzeigt.

In den letzten Jahren hat sich sowohl die E-Zigarette qualitativ extrem weiterentwickelt und auch die Studien zeigen auf, dass der Genuss der E-Zigarette nur 5 % des Schadenspotenzials von Tabakzigaretten in sich trägt.

Mittlerweile greifen rund 3,7 Millionen Deutsche regelmäßig zur E-Zigarette, und dieser Trend wird sich wohl auch 2018 weiter fortsetzen. Der Grund dafür ist einfach: zum Einen boomt der Markt für E-Zigaretten und E-Liquids und wird beständig weiterentwickelt, zum Anderen unterstützen immer mehr ernst zu nehmende Studien, dass das Dampfen eine weniger schädliche Alternative zum Rauchen ist.

Gesundheitliche Verbesserungen durch den Wechsel auf die E-Zigarette

Viele ehemalige Raucher, die heute dampfen, beobachten gesundheitliche Verbesserungen seit dem Wechsel. Diese stellen sich natürlich nicht sofort ein, aber nach etwa zwei Monaten kommt es unter anderem:

  • Zu einer gesteigerten Kondition / weniger Atemknappheit
  • Verbesserung des Allgemeinzustandes
  • Abhusten festsitzenden Schleims in der Lunge
  • Erholende Geschmacks- und Geruchsnerven

Selbst Herz-Kreislauf-Krankheiten, Asthma und Bluthochdruck verbesserten sich bei vielen Dampfern mit dem Wechsel von der Tabak- auf die E-Zigarette.

Am besten weder Rauchen noch Dampfen

Natürlich wäre es am sinnvollsten, weder den Tabak- noch den E-Zigaretten zu frönen, aber nicht jeder schafft es, komplett aufzuhören. Und im Vergleich schneidet die E-Zigarette wesentlich weniger schädlich ab und kann deshalb mit Fug und Recht als sinnvolle Alternative zur Tabakzigarette bezeichnet werden.

Der Wechsel wird einem relativ einfach gemacht: alles, was man braucht, ist ein E-Zigarette Starterset, in dem ein Verdampfer, ein Akku und ein Ladegerät enthalten sind sowie Liquid. Das gibt es übrigens mit und auch ohne Nikotin. Viele Dampfer beginnen mit einer höheren Nikotinmenge, und reduzieren diese im Laufe des Dampfens immer weiter, bis sie im besten Fall die E-Zigarette komplett weglassen können und rauch- sowie dampf-frei sind.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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