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Ökostrom nutzen: Wissenswertes zum Warum und Wie

pixabay.com/ Detmold © pixabay.com/ Detmold

Die in Deutschland vom Gesetzgeber beschlossene Energiewende wird von Mehrheit der Bevölkerung prinzipiell unterstützt. Das generelle Ziel, durch die Nutzung regenerativer Energiequellen und Maßnahmen zum Energiesparen dem Klimawandel entgegenzuwirken, genießt Zustimmung über Parteigrenzen hinweg. Im Privaten kann dazu jeder einen wichtigen Beitrag leisten, indem er bei der Elektrizitätsversorgung auf sogenannten Ökostrom umstellt.

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Wie setzen sich die Preise für Ökostrom zusammen?

Grundsätzlich werden die Strompreise für Privathaushalte vonseiten der Anbieter durch vier Faktoren beeinflusst. Neben dem eigentlichen Stromverbrauch sind Entgelte für die Netznutzung, allgemeine Umlagen und Abgaben sowie Steuern zu berücksichtigen. Bei Ökostrom kommt ein zusätzlicher Beitrag in Betracht, der dazu genutzt werden soll, die Produktion erneuerbarer Energie zu fördern. Der Wohnungsmieter oder Hausbesitzer bezahlt letztendlich einen auf seinem Stromverbrauch basierenden Preis, in den die anderen Kosten bereits eingerechnet sind. Der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde Strom betrug 2017 knapp 30 Cent, von denen aber nur rund 25 Prozent der eigentlichen Stromerzeugung zuzurechnen sind. Die Stromanbieter haben also im Wettbewerb um ihre Kunden diverse Stellschrauben, mit denen sie den Endpreis bestimmen.

Ökostrom - was ist das eigentlich?

Der Begriff Ökostrom ist in Deutschland nicht offiziell reguliert. Es existieren aber einige Zertifikate von unabhängigen Institutionen, bei denen geprüft wird, dass der Anbieter tatsächlich nachhaltige Stromerzeugung unterstützt und seine Ökotarife keine reinen Rechenspiele sind. Unter Fachleuten sind beispielsweise das OK-Power Label, das Grüner Strom Label und die TÜV Zertifikate anerkannt. Hier sollte gewährleistet sein, dass der Strom weder aus Atomkraftwerken stammt noch aus fossilen Energieträgern wie Gas, Kohle oder Erdöl gewonnen wird. Die größten Stromerzeuger hierzulande, die auch als Grundversorger am Markt vertreten sind, unterscheiden sich in ihren Profilen aus ökologischer Sicht signifikant.

Worauf ist beim Wechsel des Stromanbieters zu achten?

Der Wechsel des Stromanbieters wird durch Online-Vergleichsportale für den Verbraucher erleichtert. Ein Beispiel für ein bekanntes und seriöses Portal wäre Toptarif. Durch die Eingabe von Wohnort, erwartetem jährlichen Stromverbrauch und das Bejahen von Ökostrom findet sich im Internet schnell eine Vielzahl attraktiver Angebote. Preislich liegen diese fast immer deutlich günstiger als die Beträge, die der örtliche Grundversorger erhebt. Im Strommarkt herrscht starke Konkurrenz. Deshalb locken viele Anbieter mit Wechselprämien und übernehmen die Formalitäten. Wichtig bleibt es, das Kleingedruckte der Angebote zu studieren und etwa auf die Garantien und Infos zu prüfen, die in Sachen Nachhaltigkeit abgegeben werden.

Warum ist Ökostrom meist gar nicht teurer als konventionell erzeugter?

Die deutsche Politik strebt weiterhin an, die Energiewende und damit verbundene Nachhaltigkeit zu fördern. Daraus entstand beispielsweise das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches die Abkehr von fossilen Energiequellen für die Anbieter und Verbraucher attraktiver macht. Neue Marktteilnehmer müssen sich zudem nicht mit Rücklagen für Altlasten, überdurchschnittlich hohen Verwaltungskosten und ähnlichem beschäftigen. Wer sich die Zeit nimmt, einmal seinen Stromvertrag zu prüfen, wird deshalb großer finanzielles Einsparpotenzial entdecken, auch wenn er auf Ökostrom umsteigt.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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