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Welches Bett bei Rückenschmerzen?

pixabay.com/ C_Scott © pixabay.com/ C_Scott

„Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung“, das wusste schon Heinrich Heine. Was aber, wenn der Schlaf zur Qual wird, weil man morgens mit schmerzendem Rücken und verspanntem Nacken aufwacht? Ein Blick auf die nächtliche Ruhestätte kann in vielen Fällen Abhilfe schaffen. Denn häufig sind schlechte Betten bzw. unpassende Matratzen ein Verursacher anhaltender Rückenbeschwerden.

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Ein hochwertiges Bett mit individuell angepasster Auflage kann im Umkehrschluss dazu beitragen, morgens schmerzfrei und erholt aufzuwachen. Damit die Wirbelsäule optimal entlastet wird, gilt es beim Kauf ein paar Dinge zu beachten:

So finden Sie das optimale Bett bei Rückenschmerzen:

Menschen mit Beschwerden im Rückenbereich sollten ihr Bett primär nach funktionellen Aspekten aussuchen. Erst danach kommen optische Faktoren wie Aussehen, Farbe usw. zum Tragen.

Für Rückengeplagte eignen sich Betten mit einer besonders hohen Stütz- bzw. Entlastungsfunktion, wie beispielsweise Boxspringbetten. Gute Modelle sind so gebaut, dass sie den Körper punktgenau abstützen. Achten Sie beim Kauf Ihres Bettes auf folgende Kriterien: 

  • Der Bettrahmen: Ein hochwertiger Bettrahmen besteht z.B. aus massivem Echtholz. Im Gegensatz zu Pressspan oder anderen billigen Rohstoffen ist Massivholz besonders belastbar und lange formstabil. Das ist wichtig, damit der Rahmen sich nicht verformt und die Matratze in der richtigen Position gehalten wird. Daneben verfügt Holz über natürliche klimaregulierende Eigenschaften, was das Bett vor Feuchtigkeit und Schimmelbefall schützt
  • Die Matratze: Die Matratze bestimmt maßgeblich den Liegekomfort und sollte daher sorgfältig gewählt werden. Gute Matratzen geben über mehrere Zonen individuell nach: an schweren Körperregionen stärker, an leichten Körperstellen weniger. So wird die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form gehalten und ein anatomisch korrektes Liegen möglich. Diese Kriterien erfüllen z.B. Taschenfederkernmatratzen mit einer 7-Zonen-Unterfederung.
    Der Härtegrad der Matratze sollte immer auf den Besitzer abgestimmt werden: Je größer das Körpergewicht ausfällt, desto mehr Federn sollte die Matratze enthalten. Nur so wird eine optimale Stützfunktion gewährleistet. Bei Partnern mit unterschiedlicher Körperstatur macht also die Anschaffung von zwei Auflagen mit jeweils unterschiedlichem Härtegrad Sinn. Als Richtwert gilt: Eine hochwertige Matratze enthält mindestens 200 Federn pro m².
    Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem Fachhändler beraten!
  • Der Topper: Ein Topper, wo wie er aktuell meist bei Boxspringbetten zum Einsatz kommt, kann den Liegekomfort noch mehr erhöhen. Bei Rückenproblemen ist hier insbesondere die Wahl des Materials zu beachten: PUR- oder Komfortschaum bietet nur wenig Stützfunktion und ist daher bei Rückenschmerzen eine denkbar schlechte Variante. Besser sind dagegen Topper aus Visko-Schaum. Das Material reagiert auf Wärme und passt sich dem Körper so individuell an.
    Für Personen mit Übergewicht eignen sich Modelle aus Kaltschaum – diese bieten die größte Stützkraft unter den Toppern.
  • Die Variante Boxspringbett: Das aktuelle Trendbett, das Boxspringbett, verfügt über zwei stützende Federkerne: einen in der Box sowie einen in der Matratze (idealerweise jeweils Taschenfederkerne). Dadurch wird eine optimale, körpergerechte Liegeposition bestmöglich gefördert – besonders für Menschen mit Rückenschmerzen ein Vorteil gegenüber dem klassischen Polster- oder Lattenrost-bett. Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie z.B. hier.

Das richtige Bett unterstützt den Körper also optimal in einer gesunden Schlafposition. So können Rückenschmerzen, Nackenverspannungen usw. in der Folge deutlich gemindert bzw. sogar ganz behoben werden.

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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