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B-Vitamine sorgen für einen gesunden Körper

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Ein starker und fitter Körper ist das Ergebnis eines gesunden Lebensstils. Neben Sport gehört auch eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Vitaminen dazu. Besonders die vielseitigen B-Vitamine sind relevant für den Stoffwechsel, das Nervensystem und die körpereigene Energiegewinnung. Bei einer Unterversorgung mit Vitamin B kann es zu teils schwerwiegenden Mangelerscheinungen kommen.

Darum benötigt der Körper B-Vitamine

B-Vitamine sind wichtige Bestandteile des Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsels, unterstützen neurologische Vorgänge, wirken auf der grundlegenden Ebene der DNA, halten das Immunsystem stark und können bei einigen Beschwerden und Krankheiten helfen. Damit die körpereigenen Vorgänge problemlos ablaufen, sollten immer ausreichend B-Vitamine vorhanden sein. Bis auf Vitamin B12 und B3 sind die Vitamine jedoch nicht speicherbar und müssen regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden.

Wie wichtig Vitamin B ist, zeigt sich auch durch die schwerwiegenden Mangelerscheinungen wie z.B. Blutarmut, depressive Verstimmungen oder Müdigkeit. Mangelerscheinungen zeigen sich meist erst langfristig, sind aber umso gravierender und schädigen im schlimmsten Fall Herz-Kreislauf-System, Magen-Darm-System, Nervensystem, Haut und Schleimhäute.1 Besonders Vegetarier und Veganer leiden häufig unter den Symptomen eines Mangels an Vitamin B12 wie Müdigkeit oder Schwindel. Der Grund liegt darin, dass sich Vitamin B12 vor allem in tierischen Produkten findet. Eine zusätzliche Versorgung mit künstlich hergestellten Vitamin-Präparaten ist bei einer rein pflanzlichen Ernährung daher angeraten.  

Die wichtigsten B-Vitamine im Überblick

Die einzelnen B-Vitamine sind chemisch sehr unterschiedlich zusammengesetzt und unterstützen den Körper auf vielfältige Weise bei wichtigen Stoffwechselvorgängen und der körpereigenen Energiegewinnung. Welche Aufgaben die wichtigsten B-Vitamine innehaben und wie eine Mangelerscheinung in Erscheinung tritt, ist der nachstehenden Aufzählung zu entnehmen:

  • Vitamin B1 ist am Kohlenhydratstoffwechsel sowie der Energiegewinnung beteiligt und wird besonders von Herz und Gehirn gebraucht. Bei Konzentrationsschwäche und Depressionen sollte auf eine ausreichende Versorgung mit B1 geachtet werden.
  • Vitamin B2 unterstützt die Bildung von roten Blutkörperchen sowie Gewebe und fördert die Energieproduktion. Mit dem Vitamin ist es möglich, dem Körper bei Migräne zu helfen oder einer Entgiftung zu unterstützen und für ein schönes Hautbild zu sorgen.
  • Vitamin B3 spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Blutzucker- und Blutdruck sowie der Unterstützung des Fettstoffwechsels. Besonders wenn Patienten unter Arthritis, Diabetes, einem erhöhten Cholesterinspiegel oder dem Prämenstruellem Syndrom (PMS) leiden, kann Vitamin B3 den Körper beistehen.
  • Vitamin B5 arbeitet am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fett und Proteinen mit, fördert die Entgiftung und stärkt das Immunsystem. Bei Kopfschmerzen, Müdigkeit, brennenden Füßen oder schlechter Wundheilung liegt möglicherweise ein Mangel an Vitamin B5 vor.
  • Vitamin B6 beeinflusst den Homocystein-Spiegel, reguliert Blutzucker und Stoffwechsel und ist an der Produktion von Vitamin B3 beteiligt. Eine regelmäßige Einnahme von Vitamin B6 kann sich positiv auf Krankheiten wie Arthritis, Epilepsie, Parkinson oder psychische Störungen auswirken. Auch bei Menstruationsbeschwerden, Hyperaktivität und Anämie kann das Vitamin helfen.
  • Biotin oder Vitamin B7 ist am Fettstoffwechsel und Zellwachstum beteiligt. Ein Mangel an Biotin äußert sich vor allem durch schuppige Haut, Depressionen, Lethargie und Kribbeln der Extremitäten.
  • Folat oder auch Vitamin B9 unterstützt die Blutbildung und das Zellwachstum. Schwangere Frauen sollten stärker auf die Versorgung mit Folat achten, damit sich der Fötus gesund entwickeln kann.
  • Vitamin B12 wirkt an der DNA-Synthese, der Zellteilung, dem Aufbau von Nervenzellen, der Blutbildung und dem Stoffwechsel mit. Ein Mangel zeigt sich durch Müdigkeit, Blässe, Schwindel, Störungen des Nervensystems, Appetitlosigkeit und Herzschwäche.
  • Die Versorgung mit B-Vitaminen spielt in jeder Lebenslage eine zentrale Rolle. Aber besonders während der Schwangerschaft, bei Depressionen, chronischen Erkrankungen oder einer regelmäßigen Medikamenteneinnahme sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin B geachtet werden.

Aufnahme von Vitamin B

B-Vitamine werden normalerweise bequem über die Nahrung aufgenommen. Bei einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung ist es möglich, den Körper mit den wichtigsten Nährstoffen zu versorgen. Besonders tierische Produkte wie Fleisch, Ei, Milch und Fisch sind eine gute Quelle für Vitamin B. Aber auch Nüsse, Hülsenfrüchte, Hefe, Spinat und Kohl eignen sich als Lieferanten.

Oftmals reicht die Versorgung über die Lebensmittel nicht alleine aus oder der stressige Alltag erschwert eine ausgewogene Ernährung. In Absprache mit einem Arzt ist es möglich, auf Nahrungsergänzungsmittel mit hochdosierten B-Vitaminen zurückzugreifen. Auch wer sich vegetarisch oder vegan ernährt, sollte auf eine ausreichende Zufuhr achten und bei Bedarf Supplemente einnehmen.


  

Autor: Wissen Gesundheit - Redaktion

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