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Füße zum Verlieben

Schöne Füße? Für viele der Inbegriff von Erotik. Was aber tun, wenn die Füße weniger ansehnlich sind? Wenn sie gar von einem Fuß- oder Nagelpilz befallen sind? Jeder dritte Bürger in Deutschland leidet unter einer solchen Infektion. Die wenigsten aber bringen die Beschwerden mit einem Pilz in Verbindung. Sie verkennen sie als „trockene Haut“ oder als „Schweißekzem“. Veränderungen der Nägel, die nicht weh- tun, werden oft lieber unter einem Pflaster versteckt, als dass sie behandelt werden.

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Ca. 100 verschiedene Pilzarten können beim Menschen zu einer Erkrankung führen. Man unterteilt sie in Fadenpilze (Dermatophyten), Hefepilze und Schimmelpilze.
Füße und Nägel werden meist von Faden- oder Hefepilzen befallen. Eine Pilzinfektion beginnt oft zwischen den Zehen. Man erkennt sie am Jucken, Röten und Schuppen der Haut. Es können sich Pusteln, Bläschen und sogar kleine Einrisse in der Haut bilden. Greift die Infektion auf die Nägel über, so zeigt sich dies an deren strichförmig bräunlich/gelblichen Verfärbungen. Später verdickt sich der Nagel und wird brüchig. Auf die Hautschädigungen setzen sich dann gerne die Schimmelpilze als eine Art Aasfresser auf. Jetzt färbt sich der Nagel schwarz oder grün.

„Eine Fußpilz Erkrankung ist vielen extrem peinlich, sogar vor ihrem Arzt. Die meisten Menschen versuchen daher erst ein- mal eine Selbsttherapie wie etwa mit Teebaumöl ist“, sagt Dr. Günter Gerhardt. Davon rät er allerdings dringend ab. Es muss ein Arzt die genaue Kultur bestimmen und dann gezielt therapieren. Eine oberflächliche Pilzerkrankung, die noch nicht weit fortgeschritten ist, kann mit pilzabtötenden Salben, Tinkturen oder mit Pilznagellacken behandelt werden. „Ist mehr als die Hälfte des Nagels oder sogar schon eine andere Hauptpartie befallen, reicht die äußerliche Behandlung nicht aus. In solchen Fällen wird der Pilz von innen angegangen“, so Dr. Gerhardt. Da sich manche Wirkstoffe in der Hornhaut und in den Nägeln ablagern und dort noch Wochen, in den Nägeln sogar Monate später als wirksam nachweisbar sind, wird ein pilztötendes Medikament eine Woche lang einge- nommen und anschließend eine Pause von drei Wochen gemacht. Eine Nagelpilzbehandlung ist in der Regel langwier- iger als eine Hautpilzerkrankung. Sie dauert mindestens ein halbes bis ein ganzes Jahr.

Um seine Füße nicht auf diese Art zu „verunschönen“, sollte man sie vorsorglich pflegen, cremen, massieren, lüften und ihnen einfach viel Aufmerksamkeit schenken.

Autor: Beatrice Wagner

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