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Wege zu mehr Organspenden

Transplantationsbeauftragte können dazu beitragen, dass Angehörige von Toten Organentnahmen zustimmen - geschultes Personal setzt sich eher mit den Bedenken von Angehörigen auseinander.

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In fast allen westlichen Ländern ist der Mangel an Organen für die Transplantation groß. Ein Grund dafür ist auch, dass viele Angehörige hirntoter Menschen eine Organentnahme ablehnen. US-amerikanische Wissenschaftler wollten wissen, welche Faktoren eine Zustimmung oder Ablehnung zur Organentnahme begünstigen und haben Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Transplantationsbeauftragte und Angehörige befragt, die über eine Organspende zu entscheiden hatten. Die Zustimmung - 89 % - war dann am höchsten, wenn die Angehörigen den erklärten Willen des Gestorbenen, Organspender zu sein, kannten. Fühlten sich die Familien von der Frage nach einer Organspende überrascht, so stimmten nur 34 % zu, hatten sie sich zuvor schon mit dem Thema befasst, waren es 66 %. Die Ergebnisse der Befragung ergaben, dass nicht im selben Gespräch, in dem der behandelnde Arzt die Todesnachricht überbringt, auch über Organspende geredet werden muss. Vielmehr ist es sinnvoll, beides zeitlich und personell von einander zu trennen und das Gespräch über Organspende von Transplantationsbeauftragten führen zu lassen, die sich mit der Gesprächsführung über das Thema intensiver auseinander setzen können.

Autor: Ärztezeitung 29.11.2001, Seite 13

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