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Innovation in der Krebsfrüherkennung

Genauso wichtig wie die Therapie von Krebs ist die Diagnose.

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Denn erst wenn die Ärzte eine Krebsgeschwulst genau abbilden oder nachweisen können, haben sie eine gute Kontrolle über den Therapieverlauf und auch eine gute Methode der Früherkennung.

Mit einem neuartigen Gerät kommt man diesem Ziel einen guten Schritt näher.
Es ist ein PET-CT, welches zwei bekannte Diagnoseverfahren in einem einzigen Untersuchungsgerät kombiniert, nämlich CT und PET.

Zwei bis drei Menschen von hundert, die sich völlig gesund fühlten und bis dahin noch nichts von ihrer Krebserkrankung gewusst haben, können diese durch die PET-CT erkennen. Dies schreibt die international anerkannte Forschungszeitschrift „The Lancet“ aufgrund von mehreren tausend Vorsorgeuntersuchungen in Japan.

„Unsere Gemeinschaftspraxis hat sogar eine Frühentdeckungsrate von etwa fünf Prozent“, sagt Professor Jürgen Ruhlmann, Gründer des Medizin Center Bonn. Denn das PET-CT ist besser, als wenn jedes Verfahren einzeln durchgeführt wird.

Beide Methoden durchleuchten den Körper und liefern Bilder von seinem Innern. Die PET (Positronen-Emissions-Tomografie) ist speziell dafür entwickelt worden, den Stoffwechsel des Körpers bestmöglich abzubilden. So kann sie beispielsweise eine Krebsgeschwulst, die einen erhöhten Stoffwechsel besitzt, gut darstellen.

Sie kann aber weniger gut die Strukturen des Körpers, wie die umliegenden Organe oder das Skelett abbilden. Somit hatten die Ärzte bislang Schwierigkeiten, mit dem PET die exakte Lage der Krebsgeschwulst zu erkennen.

Dazu ist das CT (Computer-Tomografie) besser geeignet. Es ist ein modernes Röntgenverfahren, das den Körper dreidimensional darstellt. Das CT aber kann die feinsten Gewebsstrukturen aber nicht so gut darstellen wie das PET.

Theoretisch müsste man also die beiden Untersuchungen nacheinander durchführen und die Diagnosebilder übereinanderlegen. Dies geht aber nicht, weil der Patient sich unter beide Geräte in exakt die gleiche Weise legen müsste, damit die Bilder vergleichbar werden.

Alle diese Schwierigkeiten sind jetzt mit dem kombinierten PET-CT aus dem Weg geräumt. Beide Untersuchungsmethoden können mit einer Kamera durchgeführt werden.

In den USA ist das neuartige Gerät bereits von der Gesundheitsbehörde FDA genehmigt worden. Deutschland ist noch nicht so weit, aber trotzdem gibt es bereits mehrere Kliniken und Medizinzentren, welche das PET-CT einsetzen.

Und übrigens nicht nur für die Krebsfrüherkennung, sondern auch zur Überprüfung des Therapieverlaufs, sowie in der Kardiologie, Neurologie und Orthopädie. So können damit beispielsweise der Nutzen und die Risiken einer Bypassoperation abgewogen oder Hirnerkrankungen früh erkannt werden.
Autor: Beatrice Wagner; Stand: 09.02.2005

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