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Die Macht der Proteine

Ein neues Schlagwort begeistert seit einigen Jahren die Medizin, die Wissenschaftler aus Deutschland sind an vorderster Front in der Forschung mit dabei und jetzt gibt es im August sogar einen Weltkongress dazu in München.

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Die Rede ist von der Proteomik.
Raupe und Schmetterling haben die
gleichen Gene, aber unterschiedliche
Proteine.


Die wenigsten „Normalbürger“ werden diesen Begriff kennen, und deshalb stellen wir ihn hier vor. Proteomik ist die Erforschung der Proteome, das ist die Gesamtheit aller Proteine in einer Zelle.

Protein ist ein anderes Wort für Eiweiß. Dadurch erhoffen sich die Forscher weiteren und noch viel besseren Aufschluss über die Baupläne unseres Lebens.

Mit der Entschlüsselung des Genoms, der Gesamtheit unserer Gene (Erbinformationen), die ebenfalls in jeder Körperzelle stecken, hatte man einen ersten Einblick in das Grundprinzip des Lebens erhalten.

Aber mit Hilfe der Gene kann man sich nicht immer erklären, warum Krankheiten entstehen. Denn das Genom ist zeitlebens unveränderlich.

Anders das Proteom. Die Proteinketten verändern sich aufgrund von Umwelteinflüssen und aufgrund des aktuellen biologischen Zustands des Körpers. Eine Veränderung hat Einfluss auf unsere Gesundheit und auf unseren Zustand.

Raupe und Schmetterling beispielsweise besitzen dasselbe Genom. Was ihre unterschiedliche Erscheinung ausmacht, ist vor allem die Zusammensetzung ihrer Proteome. Dieses dynamische System zu erforschen ist besonders spannend, weil die Proteine die eigentlichen Akteure des Zellgeschehens sind und bei ihnen die molekulare Ursache vieler Krankheiten zu finden ist.

Der Kongress der Human Proteom Organization (HUPO) findet vom 28. August bis 1. September im Internationalen Congress Center München (ICM) statt. Es werden rund 2500 Wissenschaftler aus aller Welt erwartet.

Prof. Angelika Görg (Fachgebiet Proteomik der TU München) gehört dem Organisationskomitee an. Sie zählt zu den weltweit bedeutendsten Proteomforschern, insbesondere auf dem Gebiet der 2D-Gel-Elektrophorese. Die vergangenen HUPO-Kongresse fanden in Frankreich, Kanada und China statt. Autor: Beatrice Wagner, Dieter Heinrichsen; Quelle: idw (u.a.); Stand: 19.08.2005

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