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Keine Alltagsbrille im Schulsport

Seit gestern hat überall in Deutschland die Schule wieder begonnen, und damit auch der Schulsport. Der ist wichtig für Kinder, aber Brillenträger müssen besonders aufpassen, damit sie keine Verletzung davontragen. Denn jährlich treten ungefähr 13.000 Augenverletzungen im Schulsport auf.
So sieht eine richtige Sportbrille aus

Diese sind teilweise so gefährlich, dass die Kinder ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Kunststoffsplitter oder Metallteile in Augennähe oder berstende Gläser sind oft Ursache für schwere Augenverletzungen“, sagt Dr. Dieter Schnell, Leiter des Ressorts für Sportophthalmologie im Berufsverband der Augenärzte e.V. (BVA). Dabei wäre es mit einer richtigen Sportbrille nicht schwer, Augenverletzungen zu vermeiden.

Eine solche Brille hat der BVA in Verbindung mit Brillenherstellern entwickelt: Sie ist metallfrei und aus nichtsplitterndem Sicherheitskunststoff gefertigt. Die Fassung ist ummantelt und gepolstert, sie stützt sich an den Augenhöhlenknochen ab, sodass Augen, Schläfen und Nasenbein optimal geschützt sind und ein Aufprall abgeleitet wird. Ein elastisches Kopfband hält die Sportbrille auch bei schnellen Aktionen fest am Kopf. Mit einer solchen genau auf Kinder zugeschnittenen Sportbrille ist die Sicherheit für die Augen auch im Sportunterricht endlich gewährleistet.

In NRW müssen Kinder seit 2002 eine Sportbrille tragen. Laut BVA sollten sie das unbedingt auch in anderen Bundesländern tun. Autor: Beatrice Wagner; Stand: 15.09.2005; Quelle: www.bva.de

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