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Schweine als künftige Spender von Organen?

Die Organspendebereitschaft in Deutschland lässt nach wie vor zu wünschen übrig. Vor allem dann, wenn Patienten auf Organe von toten Spendern angewiesen sind. Einen Ausweg aus dem Mangel könnte die so genannte Xenotransplantation sein. Hier gelten vor allem Schweine als aussichtsreiche Kandidaten als Organspender. Ein Grund sind ähnliche anatomische Strukturen.
Bestärkt wurde dieser Optimismus durch eine erfolgreiche beendete Versuchsreihe, bei der Herzen von genetisch modifizierten Schweinen in Paviane verpflanzt wurden. Diese neuen Experimente sind sehr viel versprechend verlaufen, überlebten doch die Transplantate in den Empfängertieren bis zu 180 Tagen, also ein halbes Jahr.

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Damit als Empfänger ein Mensch in Frage kommt, müssen noch einige Hürden überwunden werden, aber auch hier gibt es viel versprechende Konzepte. So kann zum Beispiel die Annahme des fremden Organs dadurch verbessert werden, dass Stammzellen aus dem Knochenmark des Spendertieres auf den Mensch übertragen werden. Die Abwehr sprich, die Immunreaktion des Empfängers muss dann vorher durch eine zeitlich begrenzte Behandlung mit so genannten Immunsuppressiva unterdrückt werden, eventuell kombiniert mit niedrig dosierter Bestrahlung. Ein weiteres Problem muss dann aber auch noch gelöst werden, nämlich die Tatsache, dass Knochenmarkstammzellen von Schweinen von Fresszellen

(Makrophagen) anderer Spezies, also auch dem Menschen rasch phagozytiert, sprich gefressen werden. Die Forscher aus dem U.S. Bundessaat Pennsylvania sind aber guten Muts, auch dieses Problem noch zu lösen.
Autor: Dr. med. Günter Gerhardt; Stand: 02.11.2005

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