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Harnsteine durch Übergewicht

Überall in den Harnwegen können sich harte steinähnliche Massen bilden. Diese bezeichnet man, je nach Ort, als Nierenstein, Harnleiterstein oder Blasenstein. Sie können zu Schmerzen und Blutungen führen, und sie können den Harnabfluss behindern.
Schon seit einigen Jahren zeigt sich, dass immer mehr Menschen in den westlichen Industrienationen unter solchen Harnsteinen leiden, ohne dass der Grund für die Zunahme geklärt war. Wohl war bekannt, dass die Flüssigkeitszufuhr und die Ernährung eine bedeutende Rolle spielen. Also wer wenig trinkt oder sehr eiweißreich isst, leidet häufiger unter der Steinbildung.

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Jetzt haben neue Studien ergeben, dass es eine Menge mehr Gründe für den zunehmenden „Steinreichtum“ gibt, die Gründe hängen aber alle mit einer ungesunden Lebensweise zusammen. Wir essen zu kalorienreich und zu salzhaltig, es fehlen Ballaststoffe (z. B. Vollkornprodukte und Gemüse) und alkalisierende Nahrungsbestandteile (die die Säurebidung ausgleichen, z. B. Kartoffeln). So nehmen wir die Stoffe auf, aus denen sich die Harnsteine zusammensetzen. – Zu guter Letzt bewegen wir uns auch noch zuwenig, um Kalorien zu verbrauchen. So kommt Übergewicht zustande.

Übergewichtige haben aber eine deutlich höhere Ausscheidung von Harnsäure, Natrium, Phosphat und Ammonium, bei gleichzeitig stärker saurem Urin, zeigen Studien. Und damit sind schon viele gute Bedingungen für die Harnsteinbildung zusammengekommen.

Daneben haben epidemiologische Untersuchungen ergeben, dass auch Bluthochdruck und Stress das Harnsteinrisiko erhöhen können. Autor: Beatrice Wagner; Quelle: URO-NEWS 4 2005, S. 51-53: Neue Wege zur Steinfreiheit; Stand: 11.11.2005

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