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Schluckstörungen können töten

„Die Oma oder der Opa hat einfach keinen Appetit mehr“, heißt es manchmal, wenn ältere, kranke Menschen nicht mehr essen und trinken möchten. Dabei wird übersehen, dass die betroffene Person wahrscheinlich großen Durst oder Hunger hat, aber den Bissen einfach nicht herunterbekommt.
50 Muskelpaare arbeiten zusammen, damit ein Bissen vom Mund in den Magen gelangt. Bei Hirnstörungen ist dieses Zusammenspiel oftmals gestört. So kann man entweder gar nichts mehr richtig nach unten befördern, oder der Bissen oder Schluck landet in der Lunge. Das eine führt zur Mangelernährung und Austrocknung, das andere zur Lungenentzündung mit möglicher Todesfolge.

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Ursache können Veränderungen im Gehirn sein, wie sie durch normale Altersprozesse, aber auch Hirnkrankheiten wie Schlaganfall, Schädelhirnverletzungen, die Parkinsonsche Krankheit zustande kommen.

Erste Hinweise auf eine Schluckstörung sind Mundgeruch, eine gurgelige oder belegte Stimme, endloses Herumkauen auf einem Bissen, dauerndes Räuspern oder Husten nach dem Essen, Gewichtsverlust, Austrocknen, eine immer kraftlos werdende Stimme und schließlich Fieber und Schmerzen hinter dem Brustbein sein. Der Arzt kann eine Schluckstörung genauer feststellen.

Hilfe bieten dann Suppen oder passierte Nahrung. Mit speziellen Übungen kann die Schluckfähigkeit auch noch bis zu einem gewissen Grad trainiert werden. Evtl. muss auch eine Ernährung über die Magensonde erfolgen. Autor: Dr. med. Günter Gerhardt; Quelle: Ärztliche Praxis Nr. 45/2005; Stand: 07.03.2006

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