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Tauchermundstücke können HIV und Hepatitis übertragen

Wenn Tauchgerätemundstücke von verschiedenen Benutzern verwendet werden, wie dies z. B. in Tauchschulen der Fall ist, wird es gefährlich, warnt die Fachzeitschrift Medical Tribune. Denn wenn die Mundstücke nicht nach jeder Benutzung desinfiziert werden, können sie eine Vielzahl von Mikroorganismen übertragen, darunter auch gefährliche wie die Erreger von Aids und Hepatitis.
Der Speichel enthält jede Menge unterschiedlicher Mikroorganismen, darunter auch Krankheitserreger. Wenn das Tauchgerätemundstück von Mensch zu Mensch „weitergereicht“ wird, dann können Erreger von Erkrankungen im Mundbereich, wie z. B. eine Entzündung des Zahnfleisches, auf andere Personen übertragen werden.

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Bestehen jetzt Verletzungen im Bereich der Mundschleimhaut, dann können auch bedeutsamere Krankheitserreger, die über Blut- und Schleimhautkontakt (wie z. B. Hepatitis B, Hepatitis C oder HIV) übertragen werden. Hat einer der  weiteren Benutzer ebenfalls eine Schleimhautverletzung im Mundbereich, ist die Ansteckungsgefahr noch größer, das gilt übrigens auch für die bekannten Herpesviren.

Fazit: Tauchgerätemundstücke sollten, wenn sie von verschiedenen Benutzern verwendet werden, desinfiziert werden. Der Hersteller gibt darüber Auskunft, welche Desinfektionsmittel geeignet sind.

Eine Desinfektion ist allerdings nicht notwendig, wenn Sie Ihr eigene Mundstück alleine benutzen, da es sich ja bei dem Kontakt um eigene Mundhöhlenkeime handelt. Hier reicht Ausspülen mit Wasser nach der Benutzung aus. Autor: Dr. Beatrice Wagner; Quelle: Medical-Tribune; Stand: 07.04.2006

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