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Vogelgrippe von Mensch zu Mensch übertragen

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haben Forscher der WHO und der US-Centers for Disease Control (CDC) den ersten Beleg für eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung des Vogelgrippevirus H5N1 gefunden. Das meldet die Ärzte Zeitung.
Bislang wurde zwar immer vermutet, dass in Indonesien evtl. schon eine Übertragung statt gefunden haben könnte, aber bewiesen werden konnte diese Annahme noch nicht. Jetzt aber haben Forscher eine Häufung von sieben H5N1-Infektionen in einer Familie in der indonesischen Provinz Nordsumatra untersucht.

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Die fünf zunächst erkrankten Patienten sind mit einem H5N1-Typ infiziert gewesen. Dies deutet darauf hin, dass sie sich alle bei dem erkrankten Federvieh angesteckt haben könnten. Bei zwei Kranken hingegen, einem Vater und seinem 10-jährigen Sohn, sind leicht veränderte (mutierte) Viren gefunden worden, die es so bei den Vögeln nicht gab. Das bedeutet, dass sich das Virus im Vater verändert hat und dass die veränderte Form wahrscheinlich auf den Sohn übergesprungen ist, als dieser seinen Vater pflegte.

Die andere Möglichkeit, weshalb beide Menschen die gleiche veränderte Virusform in sich tragen, wäre, dass sich das Virus zufälligerweise in beiden Menschen in der gleichen Weise verändert hat. Dies ist aber extrem unwahrscheinlich.  

Die veränderten Viren sind übrigens nicht der Anfang von einer Pandemie, also einer weltweiten Durchseuchung der Menschen mit dem Vogelgrippevirus. Denn auch die veränderten Viren sind offenbar nur schwer von Mensch zu Mensch zu übertragen. So hat der Vater in der Ansteckungszeit viel Kontakt zu anderen Menschen gehabt, ohne sie zu infizieren. Autor: Dr. Beatrice Wagner; Quelle: Ärzte Zeitung (28.06.2006), unter Berufung auf die New York Times; Stand: 28.06.2006

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