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Lebensgefahr durch Polonium

Die British Airways hat 35.000 Fluggäste darüber informiert, dass diese in polonium-verseuchten Flugzeugen transportiert wurden. Denn im November 2006 ist in drei Flugzeugen der Fluggesellschaft British Airways Spuren von Polonium 210 nachgewiesen worden.

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Polonium 210 ist eine sehr kurz (<0,1 mm) strahlende Substanz. Der Hautkontakt ist ungefährlich, dies sollte man auf jeden fall wissen, bevor man sich beunruhigt. Nach Einschätzung der Wissenschaftler aus dem GSF-Institut für Strahlenschutz geht das Risiko für Bürgerinnen und Bürger, die in einem der drei Flugzeuge als Passagiere oder Personal mitgeflogen sind, gegen Null.

Lediglich das Essen oder Trinken (=Inkorporation) von verseuchten Substanzen ist stark giftig. Hier bewirken aber bereits 0,1 mg Polonium 210 eine tödliche Verstrahlung.

Die Fluggäste werden ohne weitere Infos zum Hausarzt geschickt. Für den besteht der einzig sinnvolle Schritt in einer Inkorporations-Diagnostik mittels 24 Stundenurins im Strahlenschutzzentrum Jülich. Anmeldung unter 02461 615081 oder 6036 Herr Hill mit Überweisung.

Auch das Forschungszentrum Karlsruhe und die GSF entschlossen, für wirklich begründete Ausnahmefälle (beispielsweise von extrem unter Angstzuständen leidenden Betroffenen) Poloniumanalysen von Urinproben anzubieten. Der Kostenbeitrag beträgt für eine Analyse 300 €, die von den Betroffenen selbst zu tragen sind.

Für weitere Fragen zu den Analysen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Uwe Oeh
GSF-Institut für Strahlenschutz
Tel. 089/3187-4247
e-Mail: : uwe.oeh@gsf.de

Dr. med. Volker List
Medizinische Abteilung
Tel. 07247 82 2068
Volker.List@med.fzk.de

Prof. Dr.-Ing. Manfred Urban
Hauptabteilung Sicherheit
Tel. 07247 82 4660
Manfred.Urban@hs.fzk.de Autor: Dr. Beatrice Wagner; Stand: 06.12.2006

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