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Krebskrank durch Ernährung?

Dass Krebs und Ernährung etwas miteinander zutun haben könnten, gilt in der Medizin immer noch nicht als bewiesen. Als einzige Ausnahme ließ man den Darmkrebs gelten, der durch ballaststoffarme Ernährung begünstigt wird. Allerdings haben erhebliche Unterschiede im Krebsaufkommen zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern haben zu der Hypothese geführt, dass „Umweltfaktoren und hier vor allem die Ernährung eine wesentliche Rolle bei der Krebsentstehung“ spielten, erklärt Tobias Pischon stellt in der Fachzeitschrift „Aktuelle Ernährungsmedizin“. Laut einem Expertenbericht der WHO aus dem Jahr 2003 ließen sich demnach 30 Prozent der Krebserkrankungen in industrialisierten Ländern durch die Ernährung erklären.

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Zu den krebsbedünstigenden Faktoren zählen Übergewicht und Adipositas. Ein hoher Alkoholkonsum sowie die Stoffwechselprodukte verschiedener Schimmelpilze und bestimmte Formen gesalzenen und fermentierten Fisches gehören ebenso zu den nachgewiesenen Risikofaktoren. Im Falle eines übermäßigen Alkoholgenusses kommt es beispielsweise zu einer höheren Tumorrate in Mundhöhle, Rachen und Speiseröhre.

Welche Mechanismen für ein erhöhtes Krebsrisiko sowohl bei Übergewicht, als auch bei übermäßigem Alkoholkonsum verantwortlich sind, sei nach derzeitigem Wissensstand noch unklar bzw. völlig unbekannt. Autor: Dr. Beatrice Wagner; Stand: 08.02.2007; Quelle: Tobias Pischon et al.: „Primärprävention maligner Tumoren durch die Ernährung: Epidemiologische Evidenz“, Aktuelle Ernährungsmedizin 2007; 32 (1): S. 31-40

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