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Vorsicht vor Hochprozentigem in Russland und in den Tropen

Alkoholische Getränke, die in tropischen Ländern, aber auch in Russland als regionale Spezialität oder „Geheimtipp“ angepriesen werden, sind oftmals mit einem hohen gesundheitlichen Risiko behaftet, warnt das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf. Denn die Schwarzbrennerei ist in diesen Regionen weit verbreitet. Und die Zutaten sind nicht immer die besten.

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In den Tropen haben derartige Schnapsbrände oft einen hohen Gehalt an Methylalkohol, der sich geschmacklich nicht bemerkbar macht. Bereits 12 bis 24 Stunden nach dem „Genuss“ kann es zu Sehstörungen mit Dauerschäden kommen. In Leon, einer Stadt in Nicaragua, kam es beispielsweise im Herbst letzten Jahres zu über 800 Vergiftungen, 48 Menschen starben und 15 erblindeten, nachdem sie einen Drink zu sich genommen hatten, der unter dem Namen „Guaro“ verkauft worden war. In Nairobi gab es einige Jahre zuvor 140 Todesfälle und mehr als 400 Erblindungen nach „Chang'aa“, einem hochprozentigen Schnaps.

Gefährlich wird es auch, wenn denaturierte Alkohole mit Zusätzen von Desinfektions- oder Reinigungsmitteln verwandt werden. Sie führen oft zum tödlichen Leberversagen. Hier ist vor allem Russland betroffen. So kam es im letzten Jahr zu einer regelrechten „Fusel-Epidemie“ durch verfälschten Wodka mit Massenvergiftungen in zahlreichen Städten und Regionen; Tausende von Menschen sind dabei verstorben.

Touristen, die alle einheimischen Spezialitäten probieren wollen, sollten mit alkoholischen Getränken also vorsichtig sein. Autor: Quelle: CRM – Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf, Stand: 20.2.2007

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