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Insulinpumpe für Kleinkinder

Diabeteskranke Vorschulkinder sollten mit Insulinpumpen versorgt werden. Dies erleichtert bei ihnen die Blutzuckerkontrolle und senkt gleichzeitig das Risiko von lebensgefährlichen Unterzuckerungen. Darauf weist ein Artikel in der Fachzeitschrift „Diabetologie und Stoffwechsel“ hin.

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Der Typ-1-Diabetes mellitus, bei dem der Körper zu wenig oder kein Insulin mehr produziert, beginnt meistens im Jugendalter. In seltenen Fällen erkranken die Kinder auch bereits im Vorschulalter. Der Insulinbedarf ist bei diesen kleinen Menschen noch gering, die Wirkung des Hormons aber oft besser als bei älteren Diabetikern. Das birgt die Gefahr von Überdosierungen mit sich. Die direkte Folge daraus ist eine Unterzuckerung (Hypoglykämie). Diese treten meistens nachts auf, bleiben daher oft unbemerkt und können deshalb Hirnschäden oder Entwicklungsstörungen der Kinder zur Folge haben.

Eine aktuelle Auswertung von Dr. med. Bettina Heidtmann, Hamburg, und Kollegen zeigt, dass schwere Unterzuckerungen bei den jüngsten Diabetikern deutlich häufiger vorkommen, wenn diese keine Insulinpumpe haben. Insulinpumpen sind hingegen vorteilhaft, weil sie das Hormon über einen Katheter langsam und stetig an den Körper abgeben. Überdosierungen lassen sich dadurch oft vermeiden. Autor: Dr. Beatrice Wagner, Stand: 9.3.2007, Quelle: B. Heidtmann et al.: „Die Insulinpumpentherapie bei kleinen Kindern bis zum 6. Lebensjahr: Vergleich der Stoffwechselparameter vor und 6 bzw. 12 Monate nach CSII-Beginn“, in: Diabetologie und Stoffwechsel 2007

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