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GAB2 als neues Demenz-Gen identifiziert

London - Wissenschaftler des Institute of Neurology haben mit GAB2 ein Gen identifiziert, das mit einem späten Einsetzen einer Alzheimer-Erkrankung in Zusammenhang steht. Menschen mit einer beschädigten Kopie dieses Gens könnten laut dem Fachmagazin Neuron einem vier Mal höheren Risiko einer Erkrankung ausgesetzt sein. Laut Experten wie Clive Ballard von der Alzheimer's Society ist mit dieser Entdeckung einer der wichtigsten Fortschritte seit der Entdeckung von ApoE4 gelungen. An dieser Alzheimerform erkrankt laut BBC einer von zehn Menschen über 65 Jahren und die Hälfte der über 85-Jährigen.

Das aus Wissenschaftlern von 15 Institutionen bestehende Team analysierte die DNA von 1.411 Personen. Dabei zeigte sich, dass GAB2 das Risiko bei jenen Teilnehmern beeinflusste, die auch über ApoE4 verfügten. GAB2 scheint die Auswirkungen dieses besser bekannten Alzheimer-Gens zu verändern. Die Forscher gehen davon aus, dass es in der Folge zur Bildung der charakteristischen Proteinablagerungen im Gehirn kommt. Das Team um Eric Reiman deaktivierte GAB2 in Neuronen und stellte ein Ansteigen des Schlüsselproteins Tau fest. Tau trägt zur Bildung dieser Ablagerungen bei. Autor: Michaela Monschein; Quelle: pressetext.austria; Stand: 11.06.2007

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