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Mit menschlichen Stammzellen Parkinson bei Affen behandelt

Boston - Eine einzelne Injektion mit neuralen Stammzellen hat die Symptome von Parkinson bei Affen deutlich verringert. Forscher der Harvard Medical School gehen davon aus, dass damit ein neuer Behandlungsansatz für die Behandlung dieser Krankheit gefunden ist. Das Team um Richard Sidman ließ Grüne Meerkatzen an Parkinson erkranken, indem sie den Tieren eine Chemikalie injizierten, die jene Neuronen schädigt, die für die Produktion von Dopamin verantwortlich sind. Dieser Neurotransmitter spielt bei der Kontrolle von Bewegungen eine entscheidende Rolle. Details der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.

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In die Gehirne der erkrankten Affen wurde neurale Stammzellen von Föten injiziert, die in der 13. Schwangerschaftswoche aufgrund einer Fehlgeburt geboren wurden. Einen Monat später hatte sich der Zustand der Tiere deutlich verbessert. "Sie konnten stehen, gehen, selbst fressen und waren wieder selbstständig". Nach rund vier Monaten verschlechterte sich der Zustand der Affen wieder. Vermutlich weil die Stammzellen vom Immunsystem angegriffen wurden.
Trotzdem ging es ihnen deutlich besser als den nicht behandelten Versuchstieren. Obduktionen zeigten, dass die implantierten Zellen sich im Gehirn in jenen Bereichen verbreitet hatten, die Dopamin produzieren. Ihre Hauptaufgabe schien zu sein, das Gehirn gegen eine weitere Schädigung zu schützen und nicht bereits zerstörte Zellen zu ersetzen. Von dieser Annahme war man laut NewScientist in der Vergangenheit ausgegangen. Die Forscher planen jetzt herauszufinden, ob Immunsuppressiva und wiederholte Injektionen die Wirkung dieses Behandlungsansatzes verlängern können. Autor: Michaela Monschein; Quelle: pressetext.austria; Stand: 12.06.2007

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