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Hoffnung für Aidstherapie: Virenschere „Tre“

Aids ist eine Krankheit, die immer noch unheilbar ist. Zwar ist es möglich, mit einer Kombination von Wirkstoffen das Virus in verschiedenen vulnerablen Phasen zu treffen und zu zerstören – allerdings hatte das Virus immer noch die Möglichkeit, sich in das Erbgut, das sich in den Körperzellen befindet, selbst einzubauen. Dazu benutzt es ein Enzym, sogennante Integrasen, welches den menschlichen Doppelstrang zerschneidet und das Viruserbgut einbaut. Und hier ist es unangreifbar. Das ist der Hauptgrund dafür, dass die Krankheit nur gebremst, aber nicht geheilt werden kann.

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Jetzt hat eine Gruppe deutscher Forscher mit einer bahnbrechenden Entdeckung für Furore gesorgt: Sie haben eine Möglichkeit entdeckt, das Virus aus seinem DNA-Versteck in den menschlichen Körperzellen zu entfernen. Dazu nutzen sie ein schon lange bekanntes Werkzeug, ein bestimmtes Enzym. Dieses erkennt eine Sequenz im HI-Virus, zerschneidet den Doppelstrang des menschlichen Erbguts an genau der Stelle, wo sich das Virus (genauer gesagt ist es ein Provirus, weil ja nur seine Erbsubstanz vorhanden ist) befindet, löst es heraus und verbindet die Doppelstrang wieder.

Im Reagenzglas hat der Versuch funktioniert: Die dort verwendeten mit HIV infizierten Zellen waren nach der Behandlung mit dem als „Tre“ bezeichneten Enzym virenfrei. Möglicherweise sieht die neue Behandlung dann so aus: Die Blut-Stammzellen werden vom Patienten isoliert, die Virenscheren schneiden die HI-Viren heraus, die  Stammzellen werden zurücktransplantiert und bilden den Grundstock neue HIV-freie Körperzellen. Viele Unwägbarkeiten gilt es aber bis dahin noch zu beheben, sodass die Therapie wohl nicht vor 2027 zur Verfügung stehen wird. Autor: Dr. Beatrice Wagner; Stand: 02.07.2007

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