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HIV- und Tuberkulose-Epidemie bedroht Afrika

Kapstadt - Eine steigende Anzahl von Doppelinfektionen mit HIV und Tuberkulose hat zu einer epidemischen Ausbreitung der beiden Krankheiten in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara geführt. Laut dem Forum for Collaborative HIV Research ist die Gesundheitsversorgung nicht in der Lage, die Epidemie einzudämmen. Weiter verschlimmert wird die Lage dadurch, dass die Resistenz gegen Tuberkulose-Medikamente in Regionen mit einer hohen HIV-Infektionsrate immer weiter ansteigt. Veronica Miller, Direktorin des Forums, berichtete, dass die Hälfte aller neuen Tuberkulose-Erkrankungen in dieser Region in Kombination mit einer HIV-Infektion auftreten.

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Tuberkulose ist nicht selten. Rund 20 Prozent der Weltbevölkerung ist betroffen. Häufig bricht die Krankheit laut BBC jedoch nicht aus. In den afrikanischen Slums ist die Krankheit laut der Studie weit verbreitet. Da HIV in manchen Regionen das Immunsystem von mindestens einem Viertel der Bevölkerung zerstört hat, erkranken viele an Tuberkulose und stecken gleichzeitig ihre ansonsten gesunden Nachbarn an. Laut dem BBC-Journalisten Peter Greste gehören die Bezirke rund um Kapstadt zu den am stärksten betroffenen.

In einer im Westen der Stadt gelegenen Gemeinde erkrankt ein Kind 100 Mal wahrscheinlicher an Tuberkulose als jeder Mensch in den Entwicklungsländern. Der in Kapstadt arbeitende Wissenschaftler Stephen Lawn erklärte, dass die vorhandenen Tests eine Erkrankung häufig erst zu spät erkennen und dass das Gesundheitswesen dem nichts entgegensetzen kann. Ohne eine entsprechende Behandlung sterben 90 Prozent der Menschen mit HIV wenige Monate nachdem sie sich mit Tuberkulose angesteckt haben. Autor: Michaela Monschein; Quelle: pressetext.at; Stand: 02.11.2007

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