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Pestizidbelastung von Obst und Gemüse nimmt weiter zu!

Mittlerweile dürfte es sich fast schon bis zu jedem Schulkind herumgesprochen haben: Wenn wir gesund und agil bleiben wollen, müssen wir auf unsere Ernährung achten. Fünfmal am Tag eine Portion frisches Obst und Gemüse zu essen, das ist ein Muss. Und zwar in den Ampelfarben. Nun aber erhärtet sich immer mehr der Verdacht, dass die Rohkost, die in unseren Supermärkten feilgeboten wird, gar nicht so gesund ist, wie sie eigentlich sein sollte. Streng genommen scheint sogar genau das Gegenteil der Fall zu sein. Zumindest behauptet das die Umweltorganisation Greenpeace. Die Umweltschützer werfen dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) nämlich große Nachlässigkeit in Sachen Pestizidbelastunng vor.

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Greenpeace wertete die Daten des BVL aus dem Jahr 2006 aus und verglich sie dann mit der Zulassungsliste für Pestizide, die ebenfalls vom BVL selbst stammt. Dabei sind die Umweltschützer, nach eigenen Angaben, auf 59 Substanzen gestoßen, die zumindest in Deutschland verboten sind. Nicht ohne Grund: Die meisten dieser Stoffe gelten als gesundheitsschädigend.

In der „Nationalen Berichterstattung zur Lebensmittelüberwachung 2006“, der allerdings erst im Februar 2008 veröffentlicht wurde, hatte das BVL nicht weniger als 14 942 Lebensmittel aus Deutschland und dem Ausland erfasst. 6750 davon hatten die zugelassene Höchstmenge für Pestizide überschritten oder es ließen sich sogar mehrere giftige Substanzen nachweisen. 2176 der betroffenen Lebensmittel stammen aus Deutschland. Diese wurden nun von Greenpeace noch einmal getrennt ausgewertet. Das Ergebnis: In 199 Proben konnten Giftstoffe nachgewiesen werden, die 2006 nicht einmal in Deutschland zugelassen waren. Die Umweltschützer werfen dem BVL deshalb vor, nicht nur eigene Auflagen schlicht zu missachten, sondern zudem auch illegale Vorgehensweisen der Landwirte zu verschleiern.

Aus Kostengründen würden viele deutsche Obst- und Gemüsebauern auf gefährliche Pestizide zurückgreifen, eine Kurzsichtigkeit die schließlich zu Lasten der Umwelt und des Verbrauchers geht.
Eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums räumte nun aber ein, dass man sich diesem Problem durchaus bewusst sei und man versuche, derartige Entwicklungen  zu unterbinden. Seit 2004 seien schließlich verschiedene Kontrollprogramme von Bund und Ländern ins Leben gerufen worden, um die illegale Einfuhr von Pestiziden zu verhindern. Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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