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Stammzellenkur erübrigt Beinamputation

Ein multidisziplinäres Team aus Wissenschaftlern am Centro di Ricerca e Formazione ad Alta Tecnologia nelle Scienze Biomediche der Università Cattolica del Sacro Cuore von Campobasso hat erfolgreich eine Stammzellentherapie an einem nach einer irreversiblen Ischämie geschädigten Bein durchgeführt. Die Stammzellen wurden aus dem Knochenmark des Patienten entnommen und unmittelbar danach in sein Blut übertragen.
 
"Wir wollen nicht die herkömmlichen Methoden zur Heilung von Gefäßkrankheiten ersetzen, sondern eine wirksame Alternative für diejenigen Patienten schaffen, bei denen herkömmliche Therapieversuche nach einem ischämischen Hirninfarkt nicht angesprochen haben", erklärt Gruppenleiter Francesco Alessandrini. "Stammzellen sind bisher überwiegend zur Bekämpfung von Blutkrebs oder anderen Blutkrankheiten und in wenigen Fällen bei Pathologien der Herzkranzgefässe verwendet worden. Unser Ziel ist, Blutgefässe zumindest teilweise zu reaktivieren und den Blutkreislauf wiederherzustellen."

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"Der Erfolg hat uns recht gegeben", so der italienische Wissenschaftler weiter. Der Patient sei wohlauf und habe keine Schmerzen. Auch die Temperatur des behandelten Beines sei wieder normal. Der Betroffene habe sogar nach einigen Tagen begonnen, wieder ohne Hilfe zu gehen. Bei irreversiblen Ischämien sei in der Regel die Beinmaputation die unausweichliche Folge. Das Stammzellenexperiment war vom Ethikausschuss der Università Cattolica del Sacro Cuore genehmigt worden. Die Universität hatte auch die Finanzierung des Projektes übernommen.

Autor: Harald Jung; pressetext.at; Stand: 05.11.2008

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