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Test verdoppelt Chancen bei künstlicher Befruchtung

Die CARE Fertility Clinic hat die weltweit erste Schwangerschaft mit einem neuen Verfahren für das Screening von Eizellen angekündigt. Die Wissenschaftler testeten die Eizellen auf jene Anomalien, die dazu führen können, dass eine künstliche Befruchtung fehlschlägt. Sie haben nun eine Möglichkeit gefunden, ein "übriges" Paar Chromosome in der Eizelle auszumachen, und es sehr schnell zu analysieren. Die Forscher gehen davon aus, dass dieses Verfahren das Potenzial hat, die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft deutlich zu erhöhen.

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Der Hauptgrund dafür, dass zwei von drei Frauen bei einem Versuch künstlicher Befruchtung nicht erfolgreich sind, könnte in Anomalien der Eizellen liegen. Das neue Verfahren, die so genannte CGH (Comparative Genomic Hybridization), benutzt einen Laser für die Entfernung des Polkörpers. Die Chromosomen innerhalb des Polkörpers sollten ein Spiegelbild der in der Eizelle verbliebenen sein. Damit sollen auch Anomalien erkennbar werden, die unter dem Mikroskop nicht sichtbar sind.

Ein entscheidender Fortschritt des neuen Verfahrens ist, dass anders als beim ersten Versuch vor zwei Jahren die Ergebnisse innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Die künstliche Befruchtung kann also einfach fortgesetzt werden. Zusätzlich sollen damit auch die moralischen und religiösen Bedenken von manchen Paaren bei der Schaffung und dem Testen von Embryonen entfallen, die zerstört werden könnten.

Die erste erfolgreich behandelte Frau möchte anonym bleiben. Laut Klinik ist sie 41 und hatte zuvor bereits 13 Mal erfolglos versucht, durch eine künstliche Befruchtung schwanger zu werden. Derzeit ist sie im 6. Monat schwanger. CARE-Direktor Simon Fishel ist laut BBC davon überzeugt, dass vielen Frauen mit dem neuen Ansatz geholfen werden kann. "Wir wissen, dass zumindest die Hälfte aller Eizellen und Embryos aufgrund von Anomalien der Chromosomen nicht in Frage kommen. Wenn wir jene mit normalen Chromosomen auswählen können, sollten sich die Chancen auf eine Schwangerschaft eigentlich verdoppeln."

Autor: Michaela Mondschein; pressetext.at; Stand: 27.01.2009

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