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ADHS: Sofortiges Lob wirkt wie Medikament

Die Gehirne von Kindern mit dem Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) reagieren auf sofortige Belohnung auf die gleiche Art und Weise wie auf Medikamente. Dies ergaben neueste Untersuchungen der Wissenschaftler der University of Nottingham.

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Kennzeichen der Kinder die an ADHS leiden, sind ihre Verhaltensauffälligkeiten wie sehr impulsives Verhalten, Herumzappeln oder eine geringe Aufmerksamkeitsspanne. Die schulische und soziale Entwicklung der Kinder kann durch dieses Verhalten entscheidend beeinträchtigt werden. Oft werden diesen Patienten Medikamente wie Ritalin verabreicht, um die entsprechenden Bereiche im Gehirn zu beeinflussen.

Für die Studie entwickelten die Forscher ein spezielles Computerspiel. Dabei wurde die Fähigkeit der Kinder getestet, dem Impuls zu widerstehen, Aliens mit der falschen Farbe zu fangen. Motivation für das Verhalten sich für die richtigen Aliens zu entscheiden war die sofortige Belohnung bei der Punktevergabe.

Die Messungen der Gehirnaktivitäten während der Studie ergaben, dass diese Anreize den Kindern halfen, besser abzuschneiden und zudem sich die gleichen Gehirnregionen „normalisierten“, wie bei der Vergabe von Ritalin.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass die Kombination aus einer reduzierten Medikamentenmenge, auch bei schweren Fällen von ADHS und einer direkten Belohnung, die besten Ergebnisse erzielt das Verhalten der Kinder zu kontrollieren. Jedoch weisen sie darauf hin, dass es oft auch schwer sein kann, diese sofortige Belohung zu gewährleisten.

Autor: Michaela Monschein, pressetext.com; Stand 19.04.2010

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