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Großer Kopf schützt gegen Demenz

Ein großer Kopf könnte gegen die schlimmsten durch eine Demenz angerichteten Schäden schützen. Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München haben nachgewiesen, dass Alzheimer-Patienten mit dem größten Kranium über ein besseres Gedächtnis und eine bessere Denkfähigkeit verfügten als Patienten mit kleineren Schädeln.

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Mehr Gehirnzellen 

Das Team geht davon aus, dass ein größerer Schädel über mehr Gehirnreserven verfügt, um gegen die Schädigungen durch das Absterben der Gehirnzellen anzukämpfen. 

Die 270 Patienten wurden über Forschungsregister oder Spezialkliniken in Amerika, Kanada, Deutschland und Griechenland zur Teilnahme eingeladen. Tests zu Gedächtnis und Kognition und ein Brain-Scan dienten der Feststellung des Ausmaßes der Erkrankung. Zusätzlich wurde auch die Größe des Kopfes vermessen. 

Gehirngröße genetisch bestimmt 

Ein größerer Kopf stand mit einem besseren Abschneiden bei den Tests in Zusammenhang. Diese Verbindung blieb auch bestehen, wenn beide Patienten gleich schwer erkrankt waren. Stellte man jedem Prozent absterbender Hirnzellen einen zusätzlichen Zentimeter an Kopfgröße gegenüber, schnitten die Patienten durchschnittlich um sechs Prozent besser ab. Die Gehirngröße ist großteils genetisch bestimmt. 

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Lebensstil einen Einfluss haben kann. Eine schlechte Ernährung oder Krankheit zu Beginn des Lebens kann das Wachstum behindern. Die ersten Jahre der Entwicklung des Gehirns sind entscheidend. Bis zum sechsten Lebensjahr hat das Gehirn bereits 93 Prozent seiner endgültigen Größe erreicht.

Autor: pressetext.de, Michaela Monschein (Stand 13.07.2010)

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