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Forscher knacken Geheimnis des Fischöls

Fischöl ist schon längere Zeit für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. So hemmt es etwa Entzündungen und wirkt Diabetes entgegen. Was die darin enthaltenen Omega-3-Fettsäuren dabei genau tun, konnten erst jetzt US-amerikanische und japanische Forscher in einem Experiment zeigen. In der Fachzeitschrift "Cell" berichten sie von einem speziellen Rezeptor namens "GRP120", der von Fettsäuren aktiviert wird. Er hemmt Entzündungen, die Fettzellen und weiße Blutkörperchen auslösen.

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Zweimal pro Woche ideal

Das Deutsche Instituts für Ernährungsforschung DIFE empfiehlt grundsätzlich die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren. Achten sollte man dabei allerdings auf das richtige Verhältnis zu Omega-6-Fettsäuren. "Dieses betragt im Idealfall 1:5. Erreicht wird das in etwa beim Öl aus Walnuss oder Raps, jedoch auch bei bestimmten Fischen wie Heringe, Makrele oder Lachs. Aus gesundheitlicher Sicht wäre es günstig, davon zweimal pro Woche zu essen", erklärt DIFE-Sprecherin Gisela Olias.

Beobachtungen von positiven Wirkungen des Wundermittels gibt es viele, beispielsweise bei schwangeren und stillenden Frauen, bei Alzheimer-Demenz oder auch psychischen Problemen. Viel dünner ist die Reihe der gesicherten wissenschaftlichen Daten. "Als sehr sicher gilt der günstige Effekt erst bei Bluthochdruck, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beim ischämischen Schlaganfall", so Olias.

Keine Wirkung nach Herzinfarkt

Manche der bisherigen Erwartungen kann Fischöl jedoch nicht erfüllen. So bleibt etwa nach einem Herzinfarkt trotz seiner regelmäßigen Einnahme die Zahl weiterer Herzinfarkte oder Herzbehandlungen gleich. Das haben niederländische Forscher soeben am europäischen Kardiologenkongress in Stockholm berichtet. Erhoben wurde das bei einer fast einjährigen Untersuchung von 5.000 Herzinfarkt-Patienten, die zum Teil täglich Margarine mit 400 Gramm Omega-3-Fettsäuren verzehrten. Der Grund könnte darin liegen, dass alle Patienten gleichzeitig fettsenkende Statine einnahmen, vermuten die Forscher.

Autor: Quelle: Pressetext.de, Johannes Pernsteiner, Stand 03.09.2010

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