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Depression verstärkt Herzerkrankung

Die Kombination von Depressionen und koronaren Herzerkrankungen ist für Patienten offenbar bedeutend gefährlicher als eine der beiden Krankheiten alleine. Forscher des University College London und der Universite de Versailles gehen davon aus, dass die Betroffenen viermal so wahrscheinlich an einer Herz- oder Kreislauferkrankung sterben können.

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Die Wissenschaftler untersuchten die geistige und körperliche Gesundheit von 6.000 Personen mittleren Alters über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren. Die Probanden waren Teilnehmer der British Whitehall Study II, an der ausschließlich Beamte teilnahmen. Diese Studie erforscht die langfristigen Auswirkungen von sozialen und ökonomischen Faktoren auf die Gesundheit.

Vierfaches Risiko

Es zeigte sich, dass Menschen, die nur an einer Herzerkrankung litten, ein 67 Prozent höheres Sterberisiko hatten als jene, die weder dieses Leiden noch Depressionen hatten. Die Kombination von Herzerkrankung und Depressionen verdreifachte das allgemeine Sterbewahrscheinlichkeit und vervierfachte das Risiko, an einer kardiovaskulären Erkrankung zu sterben.

Die Studie baut auf früheren Untersuchungen auf, die bereits einen Zusammenhang zwischen Depressionen und koronaren Herzerkrankungen nahelegten. Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung können helfen, wenn man sich schlecht fühlt. Bei anhaltenden depressiven Gefühlen ist es von entscheidender Bedeutung, dass ein Arzt aufgesucht wird. Auch Ärzte sollten laut Amy Thompson von der British Heart Foundation mehr Augenmerk auf Symptome einer möglichen Depression bei ihren Patienten legen.

Autor: Quelle: Pressetext.at, Michaela Monschein, Stand 16.09.2010

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