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Netzhaut aus Stammzellen im Labor hergestellt

Wissenschaftler des RIKEN Center for Developmental Biology haben im Labor aus tierischen Stammzellen mit der Retina jenen Teil des Auges hergestellt, der für das Sehen von entscheidender Bedeutung ist. Eines Tages könnte es laut Nature sogar möglich sein, ein Auge in einer Laborschale entstehen zu lassen. Dem Team um Yoshiki Sasai gelang es, dass sich Stammzellen von Mäusen mit der richtigen Mischung von Nährstoffen veränderten und anfingen eine künstliche Netzhaut zu bilden.

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Neue Transplantationen in Sicht

Die kultivierten Stammzellen organisierten sich spontan selbst zu einer komplexen Struktur, die dem sich entwickelnden Auge eines Embryos glich. Die dreidimensionale Struktur mit mehreren Schichten erinnerte an eine optische Schale, also eine taschenähnliche Struktur, die sich am Ende in die äußeren und inneren Schichten der Retina verwandelt. Die Wissenschaftler waren selbst überrascht, wie gut sich die Zellen bei nur geringer Intervention von außen selbst organisierten. Damit seien ganz neue Möglichkeiten für die Transplantation von künstlichen Teilen der Retina und nicht nur von Zellen entstanden.

Die Wissenschaftler hoffen, dass dieser Ansatz es eines Tages erlauben wird, eine uneingeschränkte Menge von Retinazellen oder sogar ganze Netzhäute herzustellen. Sie könnten dann Patienten mit Einschränkungen der Sehkraft implantiert werden. Einem BBC-Bericht nach hat ein amerikanisches Biotechnologie-Unternehmen bereits die Lizenz für Tests mit Patienten erhalten, bei denen Stammzellen zur Behandlung von Blindheit eingesetzt werden. 

Autor: pressetext.de, Michaela Monschein (Stand: 07.04.2011)

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