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Fettansammlungen an den Hüften erhöhen Herzrisiko

Menschen mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße haben ein erhöhtes Sterberisiko, wenn sie rund um die Taille Fett angesammelt haben. Wissenschaftler der Mayo Clinic analysierten Daten von fünf Studien mit insgesamt 15.923 Teilnehmern. Es zeigte sich, dass dieser Effekt auch bei einem normalen BMI (Body Mass Index) auftritt. Das Team um Thais Coutinho betont im Journal of the American College of Cardiology, dass Betroffene abnehmen sollten. Mike Knapton von der British Heart Foundation rät Betroffenen zu einer genauen Beobachtung ihres Gewichts.

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Die Wissenschaftler untersuchten den Bereich zwischen Hüften und Taille, um die Fettmenge rund um den Bauch festzustellen. Zusätzlich achteten sie auf den BMI, der Größe und Gewicht in Relation zueinander stellt. Bei Patienten mit viel Fett rund um die Taille erhöhte sich das Sterberisiko um 75 Prozent. Auch Personen mit einem normalen BMI zwischen 20 und 25 waren betroffen, wenn sie in diesem Bereich zu dick waren.

Verteilung des Fetts

Coutinho erklärte, dass der BMI nur Gewicht und Größe betrifft. Wichtiger scheine zu sein, wie das Fett am Körper verteilt ist. Die Wissenschaftler fordern, dass Ärzte bei allen Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße Taillen- und Hüftumfang messen sollten, damit entsprechende Empfehlungen zur Verringerung des Risikos gegeben werden können. Knapton erklärte, dass zwar für die Studie nur Daten von Patienten mit Herzerkrankungen ausgewertet wurden, trotzdem werde die Theorie bestätigt, dass Fettansammlungen im Bauchbereich gefährlich sind und mit einer Reihe anderer Risikofaktoren wie hohem Blutdruck, hohen Cholesterinwerten und Diabetes in Zusammenhang stehen. 

Autor: pressetext.de, Michaela Monschein (Stand: 02.05.2011)

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