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Google bringt Frühwarnsystem für Denguefieber

Pixelio.de (Frank Hollenbach) © Pixelio.de (Frank Hollenbach)

Der Internetkonzern Google hat sein auf User-Suchanfragen basierendes Frühwarnsystem für Infektionskrankheiten nach der Grippe nun auch auf das Denguefieber ausgeweitet. Der hochfieberhaften Erkrankung, die durch Stechmücken auf Menschen übertragen wird und vorwiegend in tropischen und subtropischen Ländern vorkommt, fallen jährlich weltweit über 22.000 Menschen zum Opfer. Mithilfe des neuen Tools "Google Dengue Trends", das Informationen zur Häufigkeit von Denguefieber-Erkrankungen praktisch in Echtzeit liefert, soll eine Epidemie so früh wie möglich erkannt und verhindert werden.

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"Google hat festgestellt, dass die Häufigkeit bestimmter Suchbegriffe Anhaltspunkt für die Häufigkeit von Denguefieber-Erkrankungen sein kann", heißt es vom Internetkonzern. Natürlich sei nicht jede Person, die nach dem Begriff "Denguefieber" sucht, tatsächlich krank. "Wenn man alle Suchanfragen zu diesem Thema zusammenfasst, ergibt sich aber ein Muster. Durch die Zählung dieser Suchanfragen können wir schätzen, wie häufig das Denguefieber in bestimmten Ländern und Regionen weltweit auftritt", so Google.

Grippe-Tool erfolgreich erprobt

"Google Dengue Trends bietet Schätzungen zur Häufigkeit von Denguefieber-Erkrankungen für eine Vielzahl von Ländern und Regionen auf der ganzen Welt. Die Daten werden dabei nahezu in Echtzeit auf Grundlage gesammelter Suchanfragen erstellt", erklärt Google-Sprecher Kay Oberbeck die Funktionsweise des Online-Analysetools auf Nachfrage von pressetext. Dass die Auswertung von User-Suchanfragen zur Eindämmung von Krankheitsepidemien in der Praxis durchaus Sinn macht, habe man bereits mit dem im November 2008 gestarteten "Google Grippe Trends" gezeigt.

Dem Google-Sprecher zufolge seien erste Testläufe des neuartigen Frühwarnsystems in den USA überaus erfolgreich verlaufen: "Auf Grundlage von Suchanfragen, die User beim Auftreten einer Grippeerkrankung typischerweise in die Suchmaschine eingeben, gelang es, die Krankheitsfälle näherungsweise abzubilden und darüber die Verbreitung der Grippefälle nachzuverfolgen. Die Daten, die dabei zu Tage gefördert wurden, sind für Gesundheitsämter, Ministerien, Ärzte und die Öffentlichkeit von großem Nutzen gewesen", fasst Oberbeck zusammen.

Einzelner User bleibt anonym

Um eine akkurate Einschätzung der aktuellen Denguefieber-Situation abgeben zu können, benötigt der Internetkonzern eigenen Angaben zufolge Millionen von Suchanfragen, die über einen bestimmten Zeitraum gestellt werden. "Die von uns beobachteten Muster gewinnen nur durch eine sehr große Anzahl von Suchanfragen an Bedeutung", betont Google. Sorgen um ihre Privatsphäre müssten sich die User aber keine machen: " Google Dengue Trends kann nicht dazu verwendet werden, einzelne Nutzer zu identifizieren, da unser System auf anonymen, gesammelten Zählungen bestimmter Suchanfragen innerhalb einer Woche beruht."

Autor: pressetext.de, Markus Steiner(Stand: 01.06.2011)

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