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Microchip identifiziert Krebszellen

aboutpixel.de (Jonathan Willmann) © aboutpixel.de (Jonathan Willmann)

Mitarbeiter des Istituto Scientifico Romagnolo per lo Studio e la Ricerca dei Tumori mit Sitz in Meldola bei Forlì haben ein Verfahren entwickelt, durch das Krebszellen im Blut mit hundertprozentiger Sicherheit identifiziert werden können. Die innovative Methode soll den Verlauf der Krankheit prognostizieren und somit eine gezieltere Therapie ermöglichen.

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Herzstück des Instrumentariums ist ein Mikrochip, der von dem Startup-Unternehmen Silicon Biosystems entwickelt wurde. Projekteiter Dino Amadori erläutert: "Der unter der Bezeichnung Dep-Array bekannte Mikrochip besteht aus einem Fluoreszenzmikroskop und einem speziellen Computerprogramm. Nachdem die Krebszelle von diesem erkannt wurde, wird sie durch die vom Rechner erzeugten Elektrophoresegitter umhüllt und kann dann gezielt weitergeleitet werden."

Zellen vollständig analysieren

Im Anschluss daran gibt es zwei Alternativen : Zum einen kann die Tumorzelle mit gesunden Zellen in Kontakt gebracht und in Vitrokultur auf ihre Pharmaresistenz untersucht werden. Ein anderer Prüfungsansatz ist ihre Reaktion mit anderen Krebszellen oder mit krebszerstörenden Zellen wie beispielsweise T-Lymphozyten. "Damit haben wir die Möglichkeit, auch die Molekularstruktur der Zellen und ihre Herkunft zu analysieren", so der italienische Wissenschaftler.

Die vollständig mit italienischem Know-how entwickelte Krebszellenidentifikation ist erstmals auf dem jüngsten Kongress der American Association of Cancer Research (AACR) in Orlando vorgestellt worden. Im Studienzentrum von Meldola wird vor allem an der Erforschung von Krebsstammzellen und an pränatalen Untersuchungsmethoden gearbeitet.

Autor: pressetext.de, Harald Jung (Stand: 23.06.2011)

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