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Holzkohlegrills gehören nicht in die Wohnung

aboutpixel.de (eckart schmidt) © aboutpixel.de (eckart schmidt)

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor Grillaktionen in geschlossenen Räumen. "Wer einen Holzkohlegrill im Innenraum betreibt, begibt sich in Lebensgefahr", sagt Andreas Hensel, Präsident des BfR. Das Institut reagiert auf Fernsehwerbung, wo im Wohnzimmer gegrillt wird. Entgegen der Werbeaussagen sind mit Holzkohle betriebene Grillgeräte nur für den Gebrauch unter freiem Himmel geeignet.

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"Die Unkenntnis und Verschleierung der Gefahren hat dazu geführt, dass immer wieder Menschen mit Kohlenmonoxidvergiftungen in den Krankenhäusern behandelt werden mussten oder gar verstarben - das schlimmste für uns war, dass für das Grillen im Wohnzimmer Werbung gemacht wird", sagt BfR-Sprecher Jürgen Thier-Kundke in einem pressetext-Interview. Werbung, die ein falsches Bild über das Freizeitvergnügen vermittelt, könnten nur die Landesbehörden verbieten. Das BfR könne nur auf die Gefahren von Vergiftung hinweisen.

Kohlenmonoxidvergiftung endet oft tödlich

In einer Studie des BfR wurde festgestellt, dass allein 2009 und 2010 über 16 schwere Vergiftungen gemeldet wurden, von denen 13 tödlich endeten. Denn beim Einatmen von Kohlenmonoxid kann es rasch zu einer Sauerstoff-Unterversorgung des Gewebes kommen. Ohne umgehende intensivmedizinische Hilfe sind schwere Hirnschäden möglich. Kohlenmonoxidvergiftungen enden in vielen Fällen tödlich. "Das Gas ist geruch- und farblos und wird deshalb häufig nicht wahrgenommen", sagt Thier-Kundke. 

Autor: pressetext.de, Oranus Mahmoodi (Stand: 29.06.2011)

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