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Billigsüßstoffe können Blutfettwerte erhöhen

aboutpixel.de (mr.nico) © aboutpixel.de (mr.nico)

In Fertignahrungsmitteln und gesüßten Softdrinks wird zunehmend das Süßmittel Saccharose durch das billigere Süßungsmittel „high fructose corn syrup“ (HFCS) ersetzt. Dabei handelt es sich um ein aus Maisstärke gewonnenes Zuckerkonzentrat mit hohem Fruktoseanteil. Jetzt hat eine Forschergruppe aus Atlanta/USA über sieben Jahre hinweg anhand der Gesundheitsdaten von 6113 US-Bürgern untersucht, ob diese Süßmittel eine Auswirkung auf den Blutfettgehalt haben. Und tatsächlich: Je höher deren Anteil, desto ausgeprägter war die damit einhergehende Verschlechterung speziell der HDL-Cholesterin- und Triglyzeridwerte. Und zwar sanken die HDL-Werte (das ist das sogenannte gute Cholesterin, Eselsbrücke „Hab Dich Lieb“, das soll hoch sein). Und es stiegen die Triglyceride an, bei Frauen zudem auch die LDL-Werte (das sogenannte schlechte Cholesterin). Bei erhöhten Blutfetten ist vermehrt mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu rechnen.

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Unser Tipp: Wenn Sie es süß haben wollen, dann scheint der normale Haushaltszucker besser zu sein als das billige Industriesüßungsmittel. Am besten aber ist es, wenn Sie Softdrinks nur gelegentlich verwenden und Ihren Durst mit Saftschorle, Früchtetee oder Wasser löschen.

Autor: Dr. Günter Gerhardt

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