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Thema der Woche

Der Kürbis

photocase.de (dottie) © photocase.de (dottie)

Dass der Gemüsekürbis zu den erfolgreichsten kulinarischen Aufsteigern der vergangenen Jahre zählt, davon zeugt das reichhaltige Angebot im Herbst. Wie gesund diese weltweit achtwichtigste Gemüseart ist, wissen nur wenige. Unter den Obst- und Gemüsearten empfinden wir diejenigen als Glückstreffer, die köstlich schmecken und zugleich die Gesundheit fördern, ohne dabei dick zu machen. Bei den Obstarten ist die Erdbeere ein solcher Glücksfall, beim Gemüse ist es neben dem Spargel im Frühling das herbstliche Gegenstück: der Kürbis.
Dem „Kaiser des Gartens" gebührt auch medizinisch betrachtet hoheitliche Würde. Der Kürbis ist stark wasserhaltig und enthält kaum Kohlenhydrate. Er ist daher ein kalorienarmes Gemüse und gut für Reduktionskost geeignet. Er ist sehr bekömmlich und belastet die Verdauung kaum. Im Gegenteil! Er hilft gegen Verstopfung und lindert somit auch Hämorrhoiden-Beschwerden. Rohes Kürbismus unterdrückt auch den durch Reisekrankheit oder Schwangerschaft hervorgerufenen Brechreiz.
Sein Fleisch enthält nennenswerte Mengen an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Natrium, Magnesium, Zink, Selen, Phosphor und Kieselsäure. Durch seinen hohen Kaliumgehalt wirkt der Kürbis entwässernd und harntreibend, hilft also, leichte Wasseransammlungen im Gewebe aufzulösen und Giftstoffe auszuschwemmen. Er ist damit gut zur Behandlung von Herz- und Nierenleiden. Sogar in der Schulmedizin gilt er als hochwirksames Heilmittel im Bereich von Blasen- und Prostataleiden.
Zudem gilt er als die reichste pflanzliche Quelle für Zink. Zink ist lebensnotwendig für zahlreiche Enzyme. Ein Mangel führt zu Unlust, Depressionen, vorzeitig ergrautem Haar und Zwergwuchs.
Kürbisse mit orange gefärbtem Fruchtfleisch enthalten viele Carotinoide, eine Vorstufe von Vitamin A. Auch die Selenwerte liegen vergleichsweise hoch. Selen hat die gleiche Schutzfunktion wie die Carotinoide. Sie beugen nicht nur effektiv Herz-Kreislauf-Krankheiten vor, sie sind auch wirksame Helfer gegen Krebs. Zudem aktiviert das Spurenelement Zink das Immunsystem, reguliert den Blutdruck, beugt Arteriosklerose vor und ist ein Supermittel gegen altersbedingte Prostatavergrösserung und Blasenschwäche.
Kürbiskerne liefern ein hochwertiges Öl mit optimaler Fettzusammensetzung: 80 % des Öles bestehen aus ungesättigten Fettsäuren. Auffallend hoch ist der Vitamin-E-Gehalt.

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Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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