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Thema der Woche

Alkoholunverträglichkeit

aboutpixel.de (dommy.de) © aboutpixel.de (dommy.de)

Gegen ein Gläschen Wein, Bier oder Sekt gibt es nichts einzuwenden, wenn es keine gesundheitlichen Gegenanzeigen gibt. Auch bei Beachtung dieser - die Mediziner nennen das Kontraindikationen - vertragen 10% der Menschen keinen Alkohol wegen einer Allergie oder Intoleranz (Unverträglichkeit).
Vor allem Asthmatiker und Heuschnupfler reagieren oft „allergisch“ auf Wein. Ein plötzlich auftretender roter Kopf nach Weingenuss (Flush) kann mit einem schlechten Abbau des Alkohols durch die Leber zusammenhängen. Eine echte Weinallergie kann eine Reaktion auf das Traubeneiweiß sein oder auf den bei Winzern beliebten Schädling Botrytis cinerea – zuständig für die Edelfäule der Trauben – oder auf Schimmelpilze aus Keller, Fass und Korken. Auch eiweißhaltige Klärungsmittel, mit denen der Wein von Trübstoffen befreit wird, können eine Allergiequelle sein. Eingesetzte Substanzen, wie Fischgelatine, Hausenblase, Hühnereiweiß, Milch(Kasein)- Erzeugnisse und Gummi arabicum müssen immer deklariert werden. Auch Insektenproteine, die bei der Traubenpressung in die Maische geraten, können eine Allergie auslösen. Die reine Alkoholallergie ist übrigens sehr selten, wohl aber die Alkoholunverträglichkeit, die sich auch durch Juckreiz und Hautausschlag bemerkbar machen kann. An der auftretenden Migräne nach Rotweingenuss sind meistens die phenolischen Flavonoide schuld, die dem Wein seine Farbe geben. Auch das Schwefeln des Weines kann zu Unverträglichkeiten führen. Besonders heftig reagieren schlecht eingestellte Asthmatiker. Zuviel Histamin kann auch zur Unverträglichkeit führen, beispielsweise im Rotwein, Champagner und in zahlreichen histaminhaltigen Lebensmitteln: Niesanfälle, Magen-Darm-Störungen, juckender Hautausschlag und Kopfschmerzen können auftreten. Unterstützt wird das durch Alkohol, der das Enzym welches Histamin abbaut, hemmt und die Durchlässigkeit der Darmwand für Histamin erhöht.

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Unser Tipp: Sollten Sie auf Wein/ Alkohol wie oben beschrieben reagieren, lassen Sie das abklären, dahinter kann sich eine Allergie oder Unverträglichkeit verbergen. Manchmal muss sogar eine Notfallmedikation immer griffbereit zur Hand sein.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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