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Thema der Woche

Chemiecocktail im Kleiderschrank

pixelio.de (RainerSturm) © pixelio.de (RainerSturm)

Die Herstellung eines Kilos Textilien verbraucht mitunter mehr als sechs Kilo Chemikalien. Allein für die Ausrüstung von Stoffen listet der Textilhilfsmittelkatalog an die 7000 unterschiedliche Zubereitungen auf. Nicht alle sind gefährlich und viele lösen sich auch nicht mehr aus der Kleidung. Aber für Menschen mit empfindlicher Haut oder einer Allergieneigung bleiben viele Stoffe übrig, die sie meiden sollten.
Beim Kauf ist die Nase ein guter Ratgeber. Wenn Kleidung "chemisch“ riecht, ist oft Formaldehyd der Grund. Beim ersten Waschen sollte immer viel Wasser eingesetzt und auf das Sparprogramm verzichtet werden. Das löst überschüssige Farbe und Chemikalien aus. Wer Kleidung chemisch reinigen lassen musste, sollte sie wenigstens einen Tag draußen auslüften lassen. Bügeln sollte man in gut gelüfteten Räumen, da sich durch die Hitze Chemikalien aus der Kleidung lösen können. Vor all diesen Problemen ist relativ sicher, wer auf Öko-Zertifikate setzt.

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Unser Tipp: Da es keine Deklarationspflicht gibt, sind Sie auf indirekte Hinweise angewiesen, etwa wenn Textilien als "bügelfrei", "knitterarm", "schmutzabweisend", "sanitized" oder "fußpilzhemmend" ausgewiesen werden. Sie deuten auf chemische Substanzen hin, die Allergien auslösen können. Auch wenn es heißt, "separat waschen" oder "Farbe blutet aus", ist Vorsicht geboten, denn dies lässt auf Farben schließen, die schlecht haften und auf die Haut übergehen.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion; Quelle: Wort und Bild

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