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Thema der Woche

Verletzungsrisiko minimieren

pixelio.de (Christoph Anzenhofer) © pixelio.de (Christoph Anzenhofer)

Rund 50 Prozent aller Deutschen treibt in der Freizeit mindestens einmal in der Woche Sport, die Hälfte davon sogar drei bis vier Mal pro Woche. Im Winter lässt der Spaß an Outdoor-Aktivitäten bei vielen nach, weil es draußen zu kalt und zu nass ist. Dann sind meist eher Sporthalle oder Fitnessstudio gefragt.
 "Grundsätzlich ist es auch im Winter sinnvoll, draußen Sport zu treiben", erklärt Dr. Ulrike Roth, Gesundheitsexpertin bei TÜV Rheinland. Bis zu welchen Tiefsttemperaturen intensiver Sport an der frischen Luft noch gut tut, ist individuell unterschiedlich. "Grundsätzlich muss das jeder nach gesundem Menschenverstand entscheiden und auf seinen Körper hören, insbesondere bei Problemen mit den Bronchien", meint Dr. Roth. Als geeignete Sportarten im Winter identifiziert die Gesundheitsexpertin Aktivitäten wie Joggen, Radfahren und vor allem Nordic Walking. "Wichtig ist, dass das Herz-Kreislauf-System in Schwung kommt. Wer dann noch für die typischen Unfallrisiken in der dunklen Jahreszeit sensibilisiert ist, vermeidet auch mögliche Verletzungen."

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Unsere Tipps: Um nasses Laub oder vereiste Wege etwa sollten Läufer und Radfahrer möglichst einen Bogen machen. Ist das nicht möglich, sollten Läufer unbedingt das Tempo reduzieren, sonst drohen in beiden Fällen Stürze und ernsthafte Verletzungen. Gutes Schuhwerk mit entsprechendem Profil minimiert das Risiko zusätzlich. In der früh einsetzenden Dunkelheit ist zudem auch stets mit Stolperfallen zu rechnen, wie etwa Wurzelwerk oder Äste auf dem Waldboden. Deshalb: Am besten auf beleuchteten Wegen und Sportplätzen laufen oder eine Stirnlampe umschnallen. Die Beleuchtung am Fahrrad sollte aus Gründen der Verkehrssicherheit ohnehin funktionstüchtig sein. Wichtig ist es, in der Dunkelheit auch von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden. Viele Hersteller bieten inzwischen Sportkleidung mit integrierten Reflektoren an. Eine ebenfalls sichere Variante sind separate Reflektorbänder, die sich an Beinen, Armen oder am Kopf anlegen lassen.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion; Quelle: TÜV Rheinland AG

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