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Trombosegefahr bei Langstreckenflügen

Wer in den Ferien ein entferntes Urlaubsziel hat, muss zuvor eine lange Zeit im Flugzeug oder im Pkw verbringen. Das sieht dann oft so aus, dass man eingezwängt mit wenig Bewegungsfreiheit stundenlang stillsitzen muss. Dies ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch gefährlich werden.

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Zum einen kann das lange Sitzen mit abgewinkelten Beinen zu Durchblutungsstörungen führen. Zum anderen entsteht durch die trockene Luft in der Kabine und durch eventuellen Alkoholgenuss ein Wassermangel im Körper. Beides begünstigt eine Tromboseentwicklung, wenn individuelle Risikofaktoren bestehen. Solche Faktoren können Krampfadern, Hormonbehandlungen, Schwangerschaft oder bei über 40-Jährigen Verletzungen an den Beinen sein.

Unsere Tipps bei einem Tromboserisiko: Trinken Sie während des Fluges viel, mindestens 100 bis 150 ml pro Stunde, und bewegen Sie Ihre Beine und Füße am Platz oder noch besser beim Umhergehen. Dies empfiehlt sich übrigens für alle Reisenden. Im Allgemeinen verhindern dann Kompressionsstrümpfe der Klasse I (leichte Kompression) eine Trombose. Besteht ein hohes Risiko, wie etwa bei einer Thrombophilie oder nach einer größeren Operation, verschreibt Ihnen Ihr Arzt ein Medikament, ein sogenanntes niedermolekulares Heparin, das Sie zwei Stunden vor dem Abflug einnehmen.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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