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Folsäure für werdende Väter

Wenn eine Frau schwanger werden möchte, empfiehlt ihr der Arzt eine ausreichende Versorgung mit Folsäure. Denn dieses Vitamin, auch B 9 genannt, ist wichtig für den Stoffwechsel, das Nervensystem und das blutbildende System. Eine ausreichende Versorgung mit Folsäure senkt das Risiko für das Baby, einen „offenen Rücken" oder eine Hasenscharte zu bekommen. Jetzt wurde in einer Studie erstmals gezeigt, dass auch künftige Väter auf ihren Folsäuregehalt in der Nahrung achten sollten. Denn ein Folsäuremangel bei Männern kann die Zahl der Chromosomen im Sperma verändern. Folgen sind Fehlgeburten oder Kinder mit beispielsweise Down- oder Turnersyndrom. Eine folsäurereiche Ernährung hingegen reduziert die Zahl der Spermien mit einem Chromosomendefekt. Dies erbrachte eine Studie der Universität von Kalifornien in Berkeley. Es wurden auch der Einfluss von Zink, Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin auf die Spermienqualität untersucht. Hier zeigte sich aber kein Zusammenhang.

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Unser Tipp für Männer und Frauen: Frauen wird bereits empfohlen, vor Beginn der Schwangerschaft 600 Mikrogramm Folsäure zu sich zunehmen. Dies ist auch ein guter Richtwert für Männer, zumindest solange es noch keine offizielle Empfehlung für ihren Folsäurebedarf gibt. Folsäure ist in grünen Blättern wie Feldsalat, Spinat, Petersilie, sowie in roter Beete und in den Kohlarten enthalten. Zur Orientierung: In 100 Gramm Feldsalat stecken ca. 145 Mikrogramm Folsäure. Zudem gibt es Folsäure-Tabletten.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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