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Thema der Woche

Ist der Oberschenkel stramm, freut sich das Herz

Bekannt ist: Ein zu großer Bauchumfang ist ein Anzeichen dafür, dass der Betroffene unter verschiedenen Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes Mellitus, zu viel Cholesterin im Blut etc. leidet. Diese Krankheiten begünstigen eine Verengung von Herzkrankgefäßen. Das ist wiederum die Hauptursache für Herzinfarkte.

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Jetzt haben Forscher aus Dänemark einen weiteren Zusammenhang zwischen Körpermaßen und Herzinfarktrisiko gefunden. So gehen dünne, wenig muskulöse Beine ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher. Die Forscher zeigten bei insgesamt fast 3.000 Frauen und Männern im Alter von 35 bis 65 Jahren: Wessen Oberschenkel weniger als 60 Zentimeter im Umfang maßen, der entwickelte in den folgenden zehn Jahren zwei- bis dreifach häufiger Verengungen der Herzkranzgefäße oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Gesamtsterberisiko war mehr als doppelt so hoch wie bei Menschen mit muskulöseren Oberschenkeln.
Der Zusammenhang sieht so aus: Sitzende Arbeit begünstigt sowohl Herzkreislauferkrankungen als auch das Schwinden der Muskulatur. Das betrifft vor allem die Oberschenkel, denn diese sind mit großen kräftigen Muskeln ausgestattet.
In der Studie zeigte sich dieser Zusammenhang unabhängig von anderen Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck und Gewichtsproblemen.

Unser Tipp: Erwachsene mit überwiegend sitzender Tätigkeit sollten fünfmal in der Woche mindestens eine halbe Stunde Sport treiben. Ob sich bestimmte Sportarten wie Radfahren oder Übungen zur Stärkung der Muskeln im Fitness-Studio besser eignen als andere Ausdauersportarten, ist noch unklar. Wenn Sie aber die Sportart auswählen, die Ihnen Spaß bereitet, können Sie nichts falsch machen.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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