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Thema der Woche

Frischgebackene Eltern dürfen auch an sich selbst denken

Es gibt ein neues Zauberwort in der Medizin. Epigenetik. Es besagt, dass ein Mensch nicht nur durch seine Gene vorherbestimmt ist, sondern auch dadurch, ob diese Gene überhaupt aktiviert werden oder nicht. Denn werden sie nicht aktiviert, bleiben sie stumm und wirkungslos.  Für das An- und Abschalten von Genen ist die Anlagerung von chemischen Markierungen, die sogenannte Methylierung, verantwortlich. Damit wird der Mensch dazu fähig, trotz bestimmter Erbanlagen sich an seine Umwelt anzupassen. Und jetzt das besondere, weswegen sich die Wissenschaftler mit Eifer auf diese neue Forschung stürzen: Dieses epigenetische Gedächtnis kann von der Mutter auf das Kind übergehen. Es kann sich auch in den frühen Kindheitstagen bilden, wenn z. B. die Eltern viel Stress miteinander haben.

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Und das bedeutet konkret für das Kind: Das weitergegebene epigenetische Gedächtnis kann die Entwicklung krankmachender Prozesse einleiten, die sich später in Angsterkrankungen und Depression ausdrücken. Davor haben soeben Forscher des Max-Planck-Institutes für Psychiatrie aus München gewarnt.

Unser Tipp: Es ist nun einmal mehr bewiesen, wie wichtig eine liebevolle Erziehung beginnend vom ersten Tag an ist. Dies geht aber nur, wenn auch die Eltern nicht zu gestresst sind. Wenn Sie also trotz Kind auch etwas für sich selbst tun, kommt dies auch Ihrem Baby zugute.

Autor: Wissen Gesundheit-Redaktion

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